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Kunsthaus Güstrow : Buntes Straßenfest zum 20-jährigen Bestehen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kinder- und Jugendkunsthaus Güstrow feiert Sonnabend / Neue Ausstellung

von
erstellt am 26.Jun.2014 | 06:00 Uhr

Kindern Kunst zugänglich machen, auf eine besondere Weise – das war die Idee des Vereins Kinder- und Jugendkunsthaus Güstrow bei der Gründung vor 20 Jahren. „Es ist einfach irre, dass diese Idee 20 Jahre trägt“, freut sich Bettina Korn heute. Seit 2010 ist die 40-jährige Güstrowerin Koordinatorin des Kunsthauses in der Baustraße. Fünfmal seit dem Bestehen umgezogen, habe das Haus hier seinen „Traumort“ gefunden – mitten in der Stadt im Schatten des ehemaligen Wasserturmes. In die Baustraße 3-5 lädt das Kinder- und Jugendkunsthaus am Sonnabend ein, um das 20-jährige Bestehen ausgiebig zu feiern.

Los geht es um 14 Uhr mit einer Ausstellungseröffnung im Technischen Rathaus in der Baustraße 33, schräg gegenüber des Kunsthauses. „Dort erreichen wir eine größere Öffentlichkeit“, sagt Bettina Korn. Die Schau wolle einen Gesamtüberblick über das Schaffen des Kunsthauses geben. „Man bekommt einen Eindruck, was vor 20 Jahren passiert ist und was heute in unserem Haus passiert“, sagt die Koordinatorin. Diverse Arbeiten aus den Werkstätten werden zu sehen sein, u.a. aus der Grafikwerkstatt, der Töpferei oder dem Mappenkursus. Gleichzeitig gibt es im Kunsthaus selbst eine kleine Bilderausstellung über die Geschichte des Hauses.

Ab 15 Uhr ist in und um das Kunsthaus ein Straßenfest für alle geplant. Hier präsentiert sich das Team aus freien Künstlern und Pädagogen sowie Dozenten mit seinen Angeboten und vielen Überraschungen. „Es ist ein interdisziplinäres Team mit sehr großen Engagement“, unterstreicht Bettina Korn. „Die Mitarbeiter machen nicht nur ihre Arbeit, sondern wollen die Gesellschaft aktiv mitgestalten“, sagt sie stolz.

Auf ihr Team lässt Bettina Korn nichts kommen. „Das Kunsthaus ist ein anregender Arbeitsort. Manchmal geht es auch hoch her, aber wir verfolgen alle das gleiche Ziel“, sagt sie. Bettina Korn studierte Afrikawissenschaften, Ethnologie und Soziologie in Berlin. Dadurch ist sie viel in der Weltgeschichte rumgereist, oft nach Afrika. Im Kunsthaus hat die Güstrowerin deshalb auch schon Afrika-Projekttage veranstaltet.

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