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Awo-Familienfest : Buntes Leben in Südstadt gebracht

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20. Familien- und Stadtteilfest „Jahrmarkt der Generationen“ der Güstrower Awo / Viele Aktionen und tolles Bühnenprogramm

Groß und klein waren willkommen, um sich auszuprobieren oder die bekannte „Generationsmeile“ zu laufen. Es war die 20. Ausgabe des traditionellen Familienfestes der Awo in der Güstrower Südstadt, zu dem am Sonnabend eingeladen wurde. Familien erlebten ein buntes Programm, hauptsächlich gestaltet von Kindern und Jugendlichen. „Erstmals haben wir keine professionellen Künstler auf der Bühne, sondern das gesamte Programm wird von Laienkünstlern aus der Südstadt und der Region gestaltet“, freute sich Inken Balla, Leiterin des Awo-Familien, Freizeit- und Lernberatungszentrums. So traten neben der Kindertagesstätte „Kinderland“ auch Tanzgruppen des Jugendklubs sowie der Inselseeschule auf.

„Vor 20 Jahren benötigten wir gerade mal einen Teil unseres Geländes, heute beleben wir ein großes Areal darüberhinaus“, sagte Inken Balla. So ist das Familienfest seit 2007 zu einem „Jahrmarkt der Generationen“ heran gewachsen. Feuerwehr, Tagesmütter sowie weitere Mitstreiter boten an Ständen Aktionen an. Mit dabei auch die elf Mitarbeiter des Mehrgenerationshauses. Immerhin 29 000 Besucher wurden im Jahr 2013 dort erfasst, die eines oder mehrere Angebote der etwa 50 Gruppen nutzten. Dazu sind weitere 38 ehrenamtliche Helfer Woche für Woche im Einsatz.

Die Familienbildung spielt im Haus eine große Rolle. Für Familien gibt es allein etwa 30 Angebote. „24 Kleinprojekte haben wir derzeit“, verrät Ilona Hänsel, Leiterin der Familienbildung. Dazu gehören Babytreff und Babyschwimmen ebenso wie Literaturkreis oder Selbsthilfegruppen und Yoga. Ab September ist ein ganz neues Projekt geplant, wofür Ilona Hänsel, Beate Beyer und Susann Siebert ihre Weiterbildung „FuN“ (Familien und Nachbarschaft) in Kürze abschließen werden. „Ab September wollen wir dann ein Elternkompetenztraining anbieten, in dem es vor allem um die Stärkung des inneren Zusammenhalts von Familien und um die Stärkung von Nachbarschaft geht“, erklärt Ilona Hänsel. Hier handle es sich um eine Art Assistenz für Eltern und viel Wert werde auf Gemeinschaft gelegt.

Gemeinschaftlich wurde Sonnabend viel bewegt – u.a. bewegten sich Frauen, Männer und Kinder beim Generations-Meilenlauf. Für jede der gelaufenen 436 Meilen wird von der Güstrow-Card wieder ein Euro an das Mehrgenerationenhaus gehen und für einen guten Zweck eingesetzt. Für die Bewohner der Südstadt war dieses Fest wieder ein Höhepunkt im Stadtteil, den niemand missen möchte. „Wir wohnen hier und für die Kinder ist es ideal“, sagte Marcus Grahl.



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