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Güstrower Malmström-Museum : Bunte Welt des Zirkus erlebt

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Reger Andrang herrschte Sonnabend im Güstrower Malmström-Museum. Zum Weltzirkustag wurde eingeladen, um über die Geschichte der Güstrower Zirkusfamilie Malmström, aber auch über die Zirkusgeschichte zu informieren.

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erstellt am 22.Apr.2012 | 07:34 Uhr

Güstrow | Reger Andrang herrschte Sonnabend im Güstrower Malmström-Museum. Zum Weltzirkustag wurde hierher eingeladen, um über die Geschichte der Güstrower Zirkusfamilie Malmström, aber auch über die Zirkusgeschichte zu informieren. "Ich war als Kind zum letzten Mal hier", erinnerte sich Brigitte Dirotzki aus Güstrow. Damals hatte die Schulklasse vorsichtig angefragt, ob sie mal kommen dürfe. Gunnar Malmström, der Bruder von Holger, ging mit ihr in die Schule. "Es ist doch interessant, wenn man mal wieder hier ist", stellte sie fest.

Grit Malmström führte Brigitte Dirotzki durch die Räume. Ein Foto von Grit Malmström hängt in der ehemaligen Wohnung ihrer Oma. "Vier Jahre war ich von der achten bis zur zwölften Klasse auf der Artistenschule", erzählt sie. Mit acht Leuten gehörte sie dann zu den "Falcons". Eine Truppe, die mit Menschen jonglierte - auch Grit Malmström führte Saltos und Doppelsaltos in der Luft vor.

Eine Gruppe von Frauen hatte Sonnabend ebenfalls den Weg ins Museum gefunden. "Heute ist das Stiftungsfest der Freimaurerloge und ich hatte die Aufgabe, das Programm für die Frauen zu gestalten", erzählt die Güstrowerin Monika Bendig. Als sie von dem Zirkustag gelesen hatte, war sie sicher: Das ist etwas für die Frauen. Diese gaben ihr Recht. "Es ist wunderschön hier", lobte auch Gertraude Rist aus Neuruppin. Zirkus habe sie schon als Kind sehr gemocht und freute sich, das Museum in Güstrow kennen zu lernen.

Obwohl sie Güstrowerin ist, war auch Dagmar Dossmann zum ersten Mal im Malmström-Museum. "Den Vater von Herrn Malmström, Tante Emmy, habe ich noch erlebt", erzählte sie. Den Besuch im Museum fand sie sehr schön.

Zum Weltzirkustag laden alle großen Zirkusse ein, zu einem Tag der offenen Tür, zu öffentlichen Proben oder Tierschauen. "Das ging von Monte Carlo aus", lässt Torsten Malmström wissen, der nach seiner Artistenlaufbahn am liebsten Zirkus-Direktor geworden wäre. Mit Herz erzählte er auch am Sonnabend aus alten Zeiten. "Wir hoffen sehr, dass unser Museum mehr in die Stadtführungen eingebunden wird", so der 64-Jährige. Darum freute er sich auch sehr, dass gleich am Morgen die Stadtführer Güstrows zu einem Rundgang gekommen waren. "Wenn sie uns weiter empfehlen, dann ist unser Anliegen erfüllt", sagt er.

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