Schüler begeistern : Bunte und schrille Schau

Ausstellung „Schüler und die Kunst der Völker“ in der Wollhalle eröffnet

svz.de von
17. März 2014, 06:00 Uhr

Die Ausstellung „Schüler und die Kunst der Völker“ in der Städtischen Galerie Wollhalle wurde am Sonnabend geöffnet. Sie wird von Schülern und ihren Lehrern aus zwölf Schulen des Landkreises gestaltet. Das Spektrum reicht von der Grundschule am Hasenwald Güstrow, die an allen bisherigen sechs Ausstellungen mit dem Thema „Schüler und …“ beteiligt war, über freie Schulen, regionale Schulen und kooperative Gesamtschulen bis zu den Gymnasien in Teterow, Sanitz, Bad Doberan und Güstrow. „Die Schüler haben sich intensiv in die Formensprache, die Farbigkeit und die Motive der ausgewählten Regionen vertieft“, hob Kunsterzieherin Irene Heinze, Kuratorin und Spiritus Rector der Ausstellungsserie, hervor. Vielfältig sind die künstlerischen Genres, die Ausdrucksformen und die Handschriften. Alles zusammen mündet in eine bunte, schrille, pralle Lebenslust und -freude widerspiegelnde Schau. Vertreten sind außer der Antarktis alle Kontinente. Am stärksten frequentiert Australien. Da artikulieren viele Schüler ihre Träume von und Sehnsüchte nach „Down Under“. Zur Vernissage präsentierten Irene Heinze und Gymnasiastin Jolin Neuss eine mitreißende Schau.


Ohne geförderte Arbeit weiter geöffnet


Zu besichtigen ist die Ausstellung „Schüler und die Kunst der Völker“ bis 27. April. Die Wollhalle hat dazu täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Das bleibe auch so, versicherte Bürgermeister Arne Schuldt mit Blick auf das Auslaufen von geförderten Arbeitsstellen bei der Aufsicht Ende Februar. „Wir haben nicht nur eine separate Wollhalle, sondern in einer Kulturabteilung auch die Bibliothek und das Stadtmuseum. Und da muss man innerhalb dieser Einrichtungen die Aufgaben bei Bedarf auch umverteilen“, sagte Schuldt. Man praktiziere erst einmal eine Übergangslösung, prüfe aber auch längerfristige Möglichkeiten, wie beispielsweise das Einbeziehen von Beteiligten am Bundesfreiwilligendienst. „Auf jeden Fall bleibt die Städtische Galerie Wollhalle geöffnet“, versicherte Bürgermeister Schuldt noch einmal.




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