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Frühlingsfest der Senioren : Bürgerhaus-Saal nur spärlich gefüllt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Frühlingsfest der Senioren / Seniorenbeirat Güstrow fehlt es an aktiven Mitstreitern

Zu Hause schmeißt sie ihren Haushalt noch allein. Gestern Nachmittag war die 89-jährige Sabine Paschke auch beim Frühlingsfest der Güstrower Senioren im Bürgerhaus mit dabei. Sie war eine von diesmal nur 80 Frauen und Männern, die den Nachmittag mit Tanz, Gesprächen und kulturellem Programm verbrachten. „Tanzen kann ich zwar nicht mehr, aber hier komme ich unter die Leute und wir können uns etwas aus der Jugend erzählen“, sagt die 89-Jährige. Gemeinsam mit Giesela Zander hat sie mehr als 30 Jahre im Hotel „Stadt Güstrow“ gearbeitet. „Wir haben schöne Zeiten zusammen verbracht“, sagt Giesela Zander.

Ein besonderer Höhepunkt am gestrigen Nachmittag war der Auftritt von drei Nachwuchs-Tanzpaaren des Tanzklubs Grün-Gelb Güstrow. Ob Tango, Slow-Fox oder Walzer – die beiden Junioren-Paare hatten alles parat. Immer ein anspruchsvolles Kulturprogramm für die jährlichen Feste zu finden, ist für den Vorsitzenden des Güstrower Seniorenbeirates gar nicht so einfach. „Es muss interessant sein und auch finanzierbar“, sagt Helmut Müller. Seit 13 Jahren ist er im Seniorenbeirat dabei und mittlerweile Vorsitzender.

Ganz glücklich war er gestern nicht. „Mit der Besucherzahl bin ich nicht zufrieden. Wenn wir so etwas organisieren, hätten wir gern den Saal gut gefüllt“, so Helmut Müller. Gern erinnert er sich an die Zeit, als 260 Frauen und Männer zu Festen gekommen sind. Obwohl das Fest inzwischen mit der Volkssolidarität gemeinsam organisiert wird, kommt der Beirat an solche Zahlen nicht mehr heran.

Es fehle auch an aktiven Mitstreitern. „Im November steht eine Neuwahl des Vorstandes an“, lässt Helmut Müller wissen. Und schon jetzt kündigt er an, dass er nicht noch einmal kandidieren will. Darum ist er offen für Senioren, die ihre Aufgabe darin sehen, in solch einem Gremium aktiv etwas für die ältere Generation der Stadt zu tun.

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