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Güstrow : Bülower Straße erst nächstes Jahr sanieren

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Stadt will Winterbaustelle vermeiden und verschiebt Vorhaben / Maßnahmeplan 2014-2017

von
erstellt am 06.Aug.2014 | 23:30 Uhr

Nun ist es entschieden: Die Bülower Straße in Güstrow wird in diesem Jahr nicht zur Baustelle. Schon im Frühsommer hatte sich angedeutet, dass die Zeit knapp werden könnte. „Die Bülower Straße wird erst im nächsten Jahr ausgebaut“, sagt Jane Weber. Würde man noch in diesem Jahr beginnen wollen – Ausschreibung im Sommer bedeute Baubeginn frühestens im Herbst –, würde sich die Bauzeit über den Winter ziehen. „Die Belastungen für alle könnten zu groß werden“, schätzt die Leiterin des Stadtentwicklungsamtes ein. Deshalb habe man nun so entschieden.

Erst im Juni habe man die Genehmigung für den Einsatz von Städtebaufördermitteln bekommen, benennt Weber eines von zwei Problemen. Das Schweriner Wirtschaftsministerium stelle rund 217 000 Euro Städtebaufördermittel für die Bülower Straße bereit. Außerdem arbeite man noch ein einer Gleichbehandlung aller Anlieger der Straße, so Weber. Nicht die gesamte Straße, sondern nur ein Teil der Bülower liegt im Sanierungsgebiet Schweriner Vorstadt. Das würde bedeuten, dass ein Teil der Grundstückseigentümer Ausgleichsbeiträge (im Sanierungsgebiet), andere Straßenausbaubeiträge zahlen müssten. „Das wollen wir nicht“, betont Weber. Deshalb fasse man eine Erweiterung des Sanierungsgebietes ins Auge. Für eine mögliche Erweiterung des Sanierungsgebietes Schweriner Vorstadt werde den Güstrower Stadtvertretern zu ihrer Sitzung am 11. September eine Beschlussvorlage zur Entscheidung vorgelegt.

Für den Ausbau der Bülower Straße sind rund 900 000 Euro veranschlagt. Die Stadt plant, die Straße auf einer Länge von 150 Metern zu sanieren und somit die Wohn- und Lebensqualität vor allem für die Anwohner zu verbessern.

Die Leiterin des Stadtentwicklungsamtes macht weiter auf einen Maßnahmeplan zur Straßensanierung von 2014 bis 2017 mit Vorhaben im gesamten Stadtgebiet. Der unterstreiche die Kontinuität in Planung und Ausführung für die nächsten vier Jahre. Der Plan enthalte insgesamt 19 gemeinsame Bauvorhaben (Stadt, Stadtwerke, Abwasserbetrieb). Für weitere sieben Straßen und Plätze werde mit den vorbereitenden Planungen begonnen.

In diesem Jahr, so betont die Amtsleiterin, werden der jeweils 2. Bauabschnitt der Rostocker Chaussee und der Elisabethstraße sowie die Spaldingsstraße und ein weiterer Bauabschnitt der Schnoienstraße realisiert. Für die Mühlenstraße, die Philipp-Brandin-Straße, die Kösterstraße, die Hagemeister Straße, die Heinrich-Borwin-Straße, den 2. Bauabschnitt der Erschließung des Bebauungsplangebietes Hengstkoppelweg sowie den dritten Themenbereich (Wegenetz) der Erlebnisvielfalt Inselsee würden in diesem Jahr die planerischen Vorbereitungen laufen, so Weber.



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