Kunst am Bau : Brücke zwischen Partnerstädten

Frank Düllberg (r.) bedankt sich bei Graffitikünstler Daniel Walerski für das Wandbild.
Frank Düllberg (r.) bedankt sich bei Graffitikünstler Daniel Walerski für das Wandbild.

Daniel Walerski hat auf Wandbild Wahrzeichen von Güstrow und Neuwied dargestellt

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23. April 2015, 23:30 Uhr

Ein großes Wandbild, das eine Brücke von Güstrow zur Partnerstadt Neuwied schlägt, hat der polnische Graffitikünstler Daniel Walerski gestern fertig gestellt. Das 3 mal 13 Meter große Gemälde, das eine Mauer im Hof von Steuerberater Frank Düllberg in der Baustraße 13 schmückt, verbindet das Schloss als Wahrzeichen der Barlachstadt mit dem Pfau, der im Wappen und in echt im Zoo von Neuwied vorkommt.

Düllberg nahm das 25-jährige Bestehen seiner Steuerberatungskanzlei in Güstrow zum Anlass für das Kunstwerk. 1990 hatte Vater Gerhard das Büro in der Barlachstadt gegründet, 2001 übernahm es der Sohn. Da Frank Düllberg noch eine Steuerberatungskanzlei in der Deichstadt betreibt, pendelt er wochenweise zwischen den beiden Städten. Meist nutzt er den Flughafen von Berlin-Tegel, gelegentlich aber auch die Linie Laage/Rostock – Köln. Insgesamt beschäftigt Düllberg in Güstrow drei Mitarbeiter.

Für Daniel Walerski aus der oberschlesischen Stadt Bytom war der Auftrag der erste in Deutschland. Der 25-Jährige hat ein Studium in Katowice absolviert und arbeitet als freier Künstler. Nach getaner Arbeit reiste er gestern Abend wieder ab. Aber er wird bald wiederkommen, denn Lohmens Bürgermeister Bernd Dikau zeigte sich von dem Werk so beeindruckt, dass er dem Künstler einen weiteren Auftrag anbot. Daniel Walerski soll demnächst das Wasserwerk in Lohmen künstlerisch gestalten.

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