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Güstrow : Brandstiftung? Polizei ermittelt fieberhaft

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Zeugen nach Brandkatastrophe auf Güstrower Markt gesucht / Heute Kuchenbasar für betroffene Familie am Borwinbrunnen

svz.de von
erstellt am 19.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Trotz intensiver Ermittlungen der Güstrower Polizei ist die Ursache der Brandkatastrophe vergangenen Donnerstag auf dem Güstrower Markt   immer noch unklar. „Brandstiftung kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden“, sagte gestern Güstrows Polizeisprecherin Kristin Hartfil und ergänzte:  „Zum Finden eines möglichen Brandherdes wurden Brandmittelspürhunde aus Berlin eingesetzt, die keine verwertbaren Spuren fanden. Auch die Vernehmung von Zeugen erbrachte bislang keine Hinweise.“

Eines scheint jedoch festzustehen: Der Brand ist im ersten Obergeschoss des Gebäudes Markt 29, welches gerade saniert wurde, ausgebrochen und griff auf das Nachbargebäude Markt 30 über. Bauarbeiten habe es am Markt 29 in den vergangenen zwei Wochen aber nicht gegeben, informiert Kristin Hartfil. Bei dem Großbrand in der Güstrower Altstadt in den frühen Morgenstunden des   14. August brannte das Eckgebäude Markt 29 komplett ab und das benachbarte Haus Markt 30 wurde  teilweise zerstört, so dass die Bewohner nicht mehr in ihre Wohnräume zurück können. Verletzt wurde bei diesem größten Feuer in der Güstrower Innenstadt seit der Brandserie 2004/05 niemand. 

Laut Güstrower Polizei werden die Ermittlungen jetzt   hinsichtlich einer möglichen technischen Ursache fortgeführt. Dazu werde in den kommenden Tagen ein TÜV-Spezialist hinzugezogen. Die Polizei bittet aber auch weiter um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer kann Hinweise zu auffälligen Personenbewegungen in der Zeit vor dem Brandausbruch geben? Wem wurden nach dem Brand verwertbare Hinweise zu Teil? Hinweise an die Güstrower Polizei unter der Telefonnummer 0 38 43/26 60.

Zu Gunsten der Familie Akan, die durch den Brand  alles verlor, veranstalten die Güstrower Kirchgemeinden heute  ab 9 Uhr einen Kuchenbasar am Güstrower Borwinbrunnen. In allen Gemeinden wurde Kuchen gebacken. „Es ist für uns wichtig, in so einer Situation nicht tatenlos zu bleiben“, betont Michael Schörk, Mitarbeiter der Domgemeinde.

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