Laage : Brandruine verschwindet

Abriss der niedergebrannten ehemaligen Grundschule in Laage hat begonnen / Arbeit für zwei Monate

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27. März 2014, 23:00 Uhr

Die Vorübereilenden drehen neugierig die Köpfe. Doch nur wenig ist zwischen der mit Planen verhängten Absperrung zu sehen. An der Brandruine in Laage haben die Abrissarbeiten begonnen. Ende Mai, so der Plan, wird nichts mehr von der alten Grundschule, die im vergangenen November niedergebrannt war, übrig sein.

Anfang der Woche rückte die Abrissfirma an. Begonnen hat die Schadstoffsanierung, berichtet Bauleiter Torsten Radtke. Asbest, künstliche Mineralfasern uws. werden in entsprechenden Behältern für die Entsorgung bereitgestellt. Nach und nach werden die alten Schulgebäude auseinander genommen und die verschiedenen Materialien wie z.B. Holz und Dachpappe separiert. In die Gebäude könne man wegen der Gefahr, dass Teile herabstürzen könnten, nicht gehen, betont der Bauleiter und kündigt den Einsatz schwerer Technik ab Mitte nächster Woche an.

Ist das Grundstück beräumt soll laut Plan im Juni an dieser Stelle der Bau einer Kindertagesstätte starten. Sie soll die jetzige Kita der Volkssolidarität in der Rudolf-Harbig-Straße ersetzen. Die Stadt als Bauherr bringt rund 365 000 Euro für das etwa 3,6 Millionen Euro teure Vorhaben auf. Das Land unterstützt mit rund 3,3 Millionen Euro. Die Stadt, so betont Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst, sehe sich für die Kinder der Stadt in der Verantwortung. Die jetzigen Bedingungen in der Kita „Knirpsenland“ seien sehr bescheiden, die Probleme des Trägers nach dem Anlageskandal bekannt. Deshalb engagiere sich die Stadt, baue die neue Kita und vermiete dann an die Volkssolidarität. In dem neuen Haus soll Platz für 33 Krippen-, 120 Kindergarten- und 132 Hortkinder sein. Die Eröffnung ist für den 2015 geplant.


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