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Rückblick 2014 : Borman-Altar nach 22 Jahren restauriert

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Rückschau auf ein ereignisreiches Jahr 2014 – das zweite Quartal

von
erstellt am 28.Dez.2014 | 23:30 Uhr

April

•  In Krakow am See dreht sich im April und Mai alles um die Wokra-Affäre. Fehler in der Arbeit der Führung der Wohnungsgesellschaft und ihre Folgen befeuern den Kommunalwahlkampf.

• Der Lustgarten des Güstrower Schlosses ist nach völligem Neuaufbau nach den Plänen aus den 1970er-Jahren fertig gestellt.

• Die Produktivgenossenschaft „Am Schmooksberg“ Diekhof investiert in die Milchviehhaltung rund 2,1 Millionen Euro und bereitet sich damit auf die Zeit nach der Milchquote (2015) vor.

•  Modernes Bauen im Scheunenviertel in Laage: Marian und Kirsten Wegner schließen im Scheunenviertel eine Lücke mit einem Neubau in passendem Stil.

• Der Campingplatz in Garten hat neue Eigentümer und soll Stück für Stück an Qualität gewinnen.

• Ganz langsam geht es mit der Sanierung der Kirche in Weitendorf voran. Jetzt hat das Gotteshaus einen neuen Fußboden.

•  Freude über eine schwarze Null: Der Landkreis hat einen ausgeglichenen Haushalt. Kritisiert werden fehlende Investitionen.

 

Mai

•  Der Radweg zwischen Diekhof und Plaaz ist offiziell freigegeben. Lange hat es gedauert.

•  Streit um Windkraft: Der Planungsverband Rostock nimmt mögliche Vorranggebiete wie Recknitz, Wardow und Boddin aus der Planung. Linstow und Zietlitz bleiben drin, Hoppenrade kommt dazu.

•  Sporthalle in der Hamburger Straße soll mit Schuljahresende schließen. Der Vereinssport soll anderswo in der Stadt unterkommen.

•  Eine Jurte an der Nebel bei Kölln erregt die Gemüter in Anglerkreisen. Das Problem klärt sich schnell. Miteinander reden hilft häufig.

• Die Wohnungsgesellschaft Güstrow (WGG) übernimmt nach Kaufvertragsrückabwicklung den Domplatz 18. Zehn Jahre ist es her, dass das Haus dort abbrannte.

• Das Hüdenhaus an der Seepromenade in Krakow ist geschlossen. Die Stadt kündigt den Pachtvertrag mit der Bimes und schreibt neu aus. Im Herbst finden sich mit dem Müritzfischern neue Pächter. Das Hüdenhaus soll 2015 wieder öffnen.

•  Der Abriss der Kleiderwerke stockt. Ein Gutachten zum Thema Fledermäuse wird von der Naturschutzbehörde nicht akzeptiert. Es soll präzisiert und um Untersuchungen der Vogelpopulation erweitert werden. Bis zum Jahresende wird der Abriss stoppen. Später geht es um Schadstoffe.

•  Am Markt 29 in Güstrow beginnt die Sanierung. Ein bauhistorisch sehr wertvoller Anbau aus dem Mittelalter soll neben dem Vorderhaus (Marktdrogerie) erhalten bleiben. Wohnungen sind vorgesehen. Aber es kommt anders. Ende August brennt das Haus nieder.

•  Am Tag der Kommunalwahlen am 25. Mai fusionieren die Gemeinden Lalendorf und Langhagen. Das Schweriner Innenministerium hat mit Schuldenerlassen den Prozess befördert. Lalendorf wird damit die größte Kommune im Amt Krakow am See, zählt zum Stichtag 3574 Einwohner in 26 Orten und umfasst einerFläche von knapp 140 Quadratkilometern.

• Ein Abhör-Skandal bei Rebus lässt aufhorchen. Das Busunternehmen installierte heimlich Kamera und Tonaufzeichnungsgerät im Bus.

• Bei Bauarbeiten in der Rostocker Chaussee werden 14 Panzerabwehrgranaten und etwa 80 Gewehrgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und vor Ort gesprengt.

•  Kommunalwahlen: Bei fünf Bewerbern schafft es Wolfgang Geistert (parteilos für die SPD) im ersten Wahlgang sein Amt als Bürgermeister in Krakow am See zu verteidigen und das trotz Wokra-Affäre und Vorwürfen der Vorteilsnahme im Amt, die staatsanwaltschaftliche Ermittlungen nach sich ziehen. Vor Jahresfrist wird die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen Geistert einstellen. An den Vorwürfen ist nichts dran.

• Im Landkreis, in Laage und in Güstrow stellt die CDU die stärksten Fraktionen. Ansonsten ändert sich wenig. Fünf neue Bürgermeister werden in den Gemeinden ihre Arbeit aufnehmen.

• In Mamerow wird Storch „Bruno“ angeschossen. Eine Bleikugel durchschlägt den Flügel. Dieser heilt wieder. Bruno wird wieder fliegen können.

 

Juni

•  Beim DRK-Kreisverband sind die Fronten verhärtet. Mitarbeiter des Rettungsdienstes fordern Tarifverhandlungen, eine gerechte Bezahlung und eine Gleichbehandlung mit Kollegen des öffentlichen Dienstes. Es kommt zu Warnstreiks.

• Der Jan-Borman-Altar in der Güstrower Pfarrkirche ist restauriert In 22 Jahre wurde er Stück für Stück erneuert. 450 000 Euro spendeten dafür Stiftungen, Privatpersonen und der Förderverein.

• 75 Jahre Agrarforschung wird in Gülzow gefeiert. Die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei und ihre Vorgänger prägen das Dorf und seine Menschen.

• Das Hotel „Stadt Güstrow“ ist ein Geisterhaus. Immer wieder spricht die neue Eigentümerin von Sanierung und Wiedereröffnung, doch nichts passiert.

• Kaum zu glauben: Das Schloss in Diekhof-Hof brannte 1945 nieder. Unter Schutt blieb lediglich der Gewölbekeller. Den lässt der Eigentümer jetzt sanieren und neu aufbauen.

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