DRK-Wasserwacht : Boote im Winterquartier – Retter üben Leben retten

Im Winterquartier: Karoline Behrmann von der Krakower Ortsgruppe der DRK-Wasserwacht beim Reinigen des 40-PS-Rettungsbootes
Im Winterquartier: Karoline Behrmann von der Krakower Ortsgruppe der DRK-Wasserwacht beim Reinigen des 40-PS-Rettungsbootes

Bilanz 2015: Drei Personen auf dem Krakower See gerettet, acht Mal technische Hilfe geleistet

svz.de von
20. November 2015, 12:32 Uhr

Ihren Einsatz als Rettungsschwimmer an bewachten Badestränden in Güstrow, Rühn und Krakow am See sowie an der Ostsee haben die Mitglieder der Wasserwacht des DRK-Kreisverbandes Güstrow längst beendet. Die Boote sind bereits im Winterquartier. Doch Winterzeit bedeutet für die Retter auch immer Trainingszeit. In der Güstrower „Oase“ hat jetzt ein Rettungsschwimmer-Lehrgang begonnen.

„Interessenten können noch zu uns stoßen. Wir trainieren jeden Donnerstag ab 19 Uhr“, sagt Hilmar Fischer, Leiter Vereinsarbeit beim DRK-Kreisverband. Etwa 140 aktive Mitglieder hat die Wasserwacht, die in drei Ortsgruppen in Güstrow, Krakow am See und Laage tätig sind. „Alle arbeiten auf ehrenamtlicher Basis“, betont Fischer. Neben den Einsätzen als Rettungsschwimmer haben die Mitglieder der Wasserwacht an vielen anderen Veranstaltungen teilgenommen, wie beispielsweise am Fischerfest in Krakow am See, bei der Sicherung von Triathlon-Wettkämpfen oder bei Segelwettbewerben. Mitglieder der Wasserwacht unterstützten darüber hinaus den DRK-Betreuungszug bei der Beseitigung von Tornadoschäden in Bützow und am Rühner See.

In diesen Tagen hat das DRK zwei Rettungsboote von Krakow am See nach Güstrow überführt, gereinigt und für das Winterquartier vorbereitet. Zum Einsatz gekommen sind die Boote hauptsächlich auf dem Krakower See als größtes Binnengewässer des Landkreises Rostock.

Mindestens einmal in der Woche habe man die freien Badestellen des Krakower Sees abgefahren und kontrolliert. „Daneben haben wir acht Mal technische Hilfe auf dem See geleistet und drei Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen befreit. Zum Glück hatten wir in diesem Jahr kein Todesopfer zu beklagen“, resümiert der Leiter Vereinsarbeit die Saison.

Nach dem Winter werden die Boote in einer Werkstatt überprüft und im März/April 2016 wieder auf dem Krakower See zum Einsatz kommen. 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen