zur Navigation springen

Wochenend-Interview : Bond-Fan träumt vom Segelschein

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Ulf Schade: Der sportliche Güstrower bekleidet mehrere Ehrenämter und führt im Wasser- und Bodenverband „Nebel“ die Geschäfte.

von
erstellt am 19.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Viele Güstrower, vor allem aus dem sportlichen Bereich, kennen Ulf Schade als positiv Volleyball-Verrückten. Doch der 47-Jährige hat weit mehr Seiten. In Güstrow geboren, besuchte er die damalige Wilhelm-Pieck-Oberschule und die EOS „John-Brinckman“. In Rostock studierte er Dipl.-Ingenieur für Landeskultur und Umweltschutz und kam 2013 zum Wasser- und Bodenverband „Nebel“ als Verbandsingenieur. Seit April ist er der Geschäftsführer des Verbandes. Ulf Schade ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seit 35 Jahren ist er aktiver Volleyballer. Ehrenamtlich arbeitet er im Vorstand des Güstrower SC 09 mit, ist Sportgruppenleiter Volleyball, zudem Trainer der Frauenmannschaft (Landesklasse Nord) und der Nachwuchsmannschaft. In einem weiteren Ehrenamt ist Ulf Schade Vorsitzender des Fördervereins Wildpark-MV. Zum Wochenende hat er uns 20 Fragen beantwortet.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Schade: Es gibt so viele schöne Plätze in und außerhalb von Güstrow, daher ist es schwer, einen Lieblingsplatz zu benennen. Für mich ist es wichtig, dass meine Familie dabei ist.
Wenn Sie morgen Bürgermeister wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
In den letzten Jahren hat sich sehr viel zum Positiven entwickelt. Ich würde ein Hauptaugenmerk auf die bessere Verknüpfung aller touristischen und kulturellen Möglichkeiten in und um Güstrow legen, hier gibt es noch viel Entwicklungspotenzial.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Auf dem Fahrrad zur oder von der Arbeit. Ansonsten bin ich privat und beruflich sehr viel unterwegs.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit 16 Jahren als Handlanger unter der Hand beim Bau einer Halle für eine LPG.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Gleich abends beim Tanz im Kurhaus.
Was würden Sie gerne können?
So kochen wie meine Frau.
Was stört Sie an anderen?
Ständiges Nörgeln, Hektik und fehlende Kompromissbereitschaft.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über einen Witz von Erhard, einem überaus liebenswürdigen Rentner aus Potsdam, den ich sehr schätze.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Nach einer schweren Schulter-OP wieder zu früh mit dem Volleyballspielen angefangen.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Ich habe keinen persönlichen Held. Ich bewundere alle Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Schwarzes Gold aus Warnemünde“ von Harald Martenstein und Tom Peuckert.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich verbringe sehr wenig Zeit vor dem Fernseher. Und wenn, hat mein Sohn das Sagen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch. Am ehesten auf dem oder neben dem Volleyballfeld.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Da ich ein begeisterter James-Bond-Fan bin: Sean Connery oder Daniel Craig.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Da ich nicht der große Koch bin, traue ich mir eher Bratkartoffeln mit Spiegelei zu.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Meine schönste Erinnerung ist nicht an ein Lied gekoppelt.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Die zwei schönsten Geschenke habe ich von meiner Frau bekommen: unsere Kinder, auch wenn ich nicht ganz unbeteiligt war.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Den Segelschein zu machen und zu segeln.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Zu weit entfernt. Ich lebe heute und morgen, die Zeit ist viel zu schnelllebig.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Holger Schneider, der als „Neu“-Güstrower den Weg zurück in die „alte“ Heimat gefunden hat.
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen