DRK Güstrow : Blutspendedienst ehrt langjährige Lebensretter

Fünf von mehr als  130: Sven Montschko, Nils Persson und Maren Sprögel wurden für 50-maliges, Manfred Montschko und Willi Holst (alle Güstrow, v. l.) für 75-maliges Blutspenden geehrt.
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Fünf von mehr als 130: Sven Montschko, Nils Persson und Maren Sprögel wurden für 50-maliges, Manfred Montschko und Willi Holst (alle Güstrow, v. l.) für 75-maliges Blutspenden geehrt.

Mehr als 130 Blutspender vom DRK-Kreisverband Güstrow ausgezeichnet / Blutspendemarathon am 10. Mai

svz.de von
31. März 2014, 06:00 Uhr

Mit einer Dankeschön-Veranstaltung ehrte der DRK-Kreisverband Güstrow Sonnabend langjährige Blutspender. Eingeladen waren mehr als 130 Frauen und Männer, die 2013 zum 25., 50., 75. oder gar zum 100. Mal das Leben rettende Elixier gespendet hatten. „Man kann die Bereitschaft von Menschen, ihr Blut für andere zur Verfügung zu stellen und damit Leben zu retten, nicht hoch genug bewerten“, sagt DRK-Ehrenamtskoordinator Holger Becker.

Über die Jahre bilden sich auch regelrechte Blutspende-Gemeinschaften heraus. „Man geht zum Spenden, trifft Bekannte, tut etwas für den eigenen Gesundheitscheck, wird vom DRK-Blutspendedienst und vielen ehrenamtlichen Helfern liebevoll betreut und fühlt sich einfach gut“, so Becker. Dennoch sieht auch er das Problem rückläufiger Spenden. „Es ist wie eine auseinander gehende Schere. Auf der einen Seite brauchen wir in einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft mehr Blutkonserven, auf der anderen Seite nimmt die Zahl der Spender vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ab“, sagt er. Mit neuen Ideen versucht der DRK-Kreisverband diesem Trend entgegen zu wirken. So gab es im vergangenen Jahr den 1. Blutspendemarathon. Mit überragendem Erfolg: an einem Tag ließen sich 164 Spender zur Ader. „Wir waren von der Resonanz überwältigt. Es bildeten sich lange Schlangen“, erinnert sich Becker. In diesem Jahr wird es am 10. Mai den 2. Blutspendemarathon geben. „Da sind wir besser vorbereitet, es wird keine großen Wartezeiten geben“, verspricht der DRK-Mitarbeiter.

Zwei Motive nennen Menschen häufig, warum sie zum Blutspenden gehen: zu helfen und durch die Untersuchung selbst Gewissheit zu erlangen, dass alles okay ist. „Ich kann so der Gemeinschaft etwas zurück geben“, erklärt Maren Sprögel, die Sonnabend für 50-maliges Spenden ausgezeichnet wurde. Willi Holst spendete 1966 sein erstes Blut. Inzwischen stehen 75 Termine in seinem Spenderausweis. „Es tut mir gut und hilft anderen“, sagt der Güstrower.



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