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Gladiolen : Blumiger Gruß an Einfahrt zur Barlachstadt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Tackes Blumenfeld zum Selberpflücken nun auch in Güstrow / Gestern Verkaufsstart

von
erstellt am 22.Jul.2015 | 06:00 Uhr

Aloys Tacke, seine Frau Heike und ihre Helfer hatten noch gar nicht alles an Ort und Stelle, da kamen gestern Vormittag bereits die ersten Kunden und wollten sich einen Strauß Gladiolen schneiden. Aloys Tacke reicht ein Messer herüber und weist auf die Reihen, in denen die ersten Blumen in allen erdenklichen Farben blühen. An der Kreuzung Krankenhaus/Gewerbegebiet Wolfskrögen blüht den Güstrowern etwas. Auf zwei Hektar wachsen Gladiolen, ein paar Sonnenblumen und Ringelblumen – alles zum selber Schneiden.

Aloys Tacke hatte 1991 in Dobbin unweit des Schweriner Sees als Landwirt begonnen und über viele Jahre Spargel angebaut. Auf eine Fläche bei Cambs kamen vor 18 Jahren die ersten Gladiolenzwiebeln in den Boden. Inzwischen ist der Spargel Vergangenheit, dafür kamen weitere Standorte mit Blumen hinzu. Neben Rostock nennt Tacke auch Wismar. Schon längere Zeit habe er auch den Standort am Eingang der Barlachstadt im Auge gehabt und freut sich, dass es geklappt hat. „Wenn wir vernünftige Technik nutzen wollen, müssen wir unsere Anbauflächen vergrößern, damit eine Investition sich lohnt“, erklärt Tacke. Neben Güstrow erschließe das Unternehmen neue Standorte in Pinnow bei Schwerin und Dreenkrögen bei Ludwigslust. „Wir bevorzugen ein langsames gesundes Wachstum“, formuliert Tacke einen Teil seiner Unternehmensphilosophie. Tackes Blumenfelder seien nicht als Eintagsfliegen gedacht, fügt er hinzu.


Gladiolen-Saison bis in den Oktober hinein


In drei Schüben ließ Tacke in Güstrow die Gladiolenzwiebeln maschinell in die Erde bringen. So soll die Gladiolen-Saison bis in den Oktober hinein reichen. Der Landwirt entschuldigt sich dabei noch für das eine und andere Beikraut. „Die Fläche war in den vergangenen Jahren nicht bestellt worden“, erzählt Tacke. So habe sich manches Unkraut gut entwickeln können. Dem werde man aber nach und nach beikommen. „Meine Frau und ich lieben Blumen“, sagt der 48-Jährige. Unter den Gladiolen – stets eine bunte Mischung – bevorzuge er die in Cremeweiß und einem ganz dunklen Rot.

Nach der Saison wird das Gladiolenfeld umgepflügt und dann fürs nächste Jahr wieder eine große Ladung mit Gladiolenzwiebeln in Holland bestellt. 

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