Krakow am See : Blumen, Anstecker und Diplome

Geehrt mit dem Ehrenamtsdiplom des Landes: Dietrich Griep, Marlies Schlieker, Karola Poleratzki und Bärbel Diekelmann (v.l.) mit Bürgermeister Jörg Oppitz (Bildmitte).
Geehrt mit dem Ehrenamtsdiplom des Landes: Dietrich Griep, Marlies Schlieker, Karola Poleratzki und Bärbel Diekelmann (v.l.) mit Bürgermeister Jörg Oppitz (Bildmitte).

Neujahrsempfang: Krakow am See würdigt verdienstvolle Bürger für ihr ehrenamtliches Wirken.

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18. Januar 2020, 05:00 Uhr

Vier verdienstvolle Bürger der Stadt Krakow am See standen im Mittelpunkt des Premieren-Neujahrsempfangs von Bürgermeister Jörg Oppitz. Ausgezeichnet mit dem Ehrenamtsdiplom des Landes, dazugehörigem Anstecker, mit Blumen und auch einem kleinen Umschlag gingen Marlies Schlieker, Karola Poleratzki, Bärbel Diekelmann und Dietrich Griep nach der festlichen Veranstaltung im Atrium der Naturparkschule nach Hause. Bürgermeister Oppitz dankte für ihr Engagement für das Gemeinwohl, überließ dabei die Laudationes in bewährter Tradition anderen, ebenfalls anerkannt engagierten Bürgern der Stadt.

Wolfgang Fentzahn, Stadtvertreter und Mitglied des Seniorenbeirates, würdigte Marlies Schlieker für ihr langjähriges haupt- und später ehrenamtliches Wirken in der Ortsgruppe der Volkssolidarität: „Sie hält Augen und Ohren offen für die Anliegen der Senioren und bringt sich mit immer wieder neuen Ideen in den VS-Klub ein.“

„Sie kümmert sich um die vielen kleinen, weniger sichtbaren Dinge im Seniorenbeirat“, lobt Astrid Dettmer, selbst stellvertretende Vorsitzende, in ihrer Laudatio Karola Poleratzki, die die Finanzen des Beirates unter ihren Fittichen hat. Vor allem aber helfe sie Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, ihr Leben zu organisieren. So wie sie damals, als sie noch in Bossow wohnte, sich um Bewohner des „Hauses Einkehr“ sorgte.

Ebenso herzliche Worte fand Annerose Wendt vom Kulturverein „Alte Synagoge“ für Bärbel Diekelmann. Nicht nur selbst als Vereinsmitglied, sondern auch im Frauenchor aktiv, trage Bärbel Diekelmann auf besondere Weise zum Ansehen des Luftkurortes bei: Seit über 30 Jahren pflegt sie den Fritz-Reuter-Gedenkstein und dessen Umfeld auf der Halbinsel Lehmwerder.

Vierter im Bunde: Dietrich Griep. Die schier unbändige Freude des übermorgen 80-Jährigen im Umgang mit jungen Menschen hob sein enger Mitstreiter und Laudator Hans-Joachim Günther heraus. Ob in der Vergangenheit mit Oldtimerausstellungen oder Musiknächten auf der Freilichtbühne oder aktuell mit der Wiederbelebung der Mountainbikebahn auf dem Mühlenberg: „Mit seiner Kinder- und Jugendarbeit trägt Dietrich Griep zum Miteinander der Generationen bei.“

Für drei Frauen der Stadt fand Bürgermeister Oppitz noch am Rande der Diplomehrungen herzliche Dankesworte: Renate Lorenz und Annerose Wendt für ihr jahrelanges Mitwirken an der Organisation des Neujahrsempfangs sowie Gabriele Strübing, mit deren Engagement eine filmische Erinnerung an die Wendezeit geschaffen worden sei.

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