SVT lädt Leser ein : Blick hinter Schlossquell-Kulissen

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SVZ-Sommerferientour führt Leser in Produktionshallen des Getränkeherstellers / 54 000 Flaschen in der Stunde übers Band

svz.de von
18. Juli 2014, 09:33 Uhr

Himbeerbrause, Wellnesswasser mit Birne-Kräuter-Geschmack oder ein isotonisches Sportgetränk – all diese Produkte der Güstrower Schlossquell GmbH durften gestern rund 20 SVZ-Leser probieren. Gemeinsam mit ihrer Heimatzeitung schauten sie bei der ersten Station der diesjährigen Sommerferientour hinter die Kulissen des großen Getränkeherstellers und erfuhren von Team-Assistentin Kathrin Bethke allerhand Wissenswertes über Wasser, Brausen und Limonaden.

„24 000 PET-Flaschen laufen bei uns stündlich über das Fließband, im Glasbereich schaffen wir sogar 30 000“, lässt Kathrin Bethke die Besuchergruppe schon zu Beginn der Führung staunen. In der Produktionshalle bekam jeder Tourteilnehmer ein kleines Plastik-Röhrchen in die Hand. Während Brigitte Schröder sich nur wundern konnte, war ihr Juliane Rickert bereits einen Schritt voraus. „Das ist der Rohling für die Plastikflaschen“, erklärte sie der 74-Jährigen. Das Verfahren ähnelt dem Aufblasen eines Luftballons, nur mit mehr Druck.

Im Anschluss durchschritten unsere Leser die Produktionshalle und konnten erleben, wie aus dem unscheinbaren Rohling eine ganze Wasserkiste wird. Nach Wasch- und Reinigungsvorgang erfolgt die Befüllung der Flaschen. „Allein 14 verschiedene Schlossquell-Sorten stehen uns dafür zur Verfügung“, berichtet Kathrin Bethke. Sie fügt an: „Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Wasser, hier geht medium am besten. Aber auch die Orangenlimonade ist ein echter Klassiker.“ Daneben füllt das Unternehmen in der Barlachstadt aber auch die bekannte Fritz-Cola oder Eigenmarken für Einzelhandelsketten ab. 41 Mitarbeiter des seit 1997 in den Ziegeleiwiesen ansässigen Unternehmens sorgen für den reibungslosen Ablauf.

Zurzeit erfolgt die Produktion in beiden Anlagen im Ein- bzw. Zweischichtsystem, um der großen Nachfrage im Sommer gerecht zu werden. „Kann es da nicht passieren, dass die Produktion mangels Wassernachschub stockt?“, wollte unser Leser Rico Schmidt wissen. Kathrin Bethke konnte den Hohen Sprenzer beruhigen. „Die Gefahr besteht nur bei einer Vegetation wie in Ägypten“, antwortete sie schmunzelnd. Zum Schluss der knapp zweistündigen Führung durfte natürlich eine Verkostung nicht fehlen. Mineralwasser aller Art, aber auch die grüne Waldmeisterbrause sowie das Sportgetränk erwiesen sich bei unseren Lesern als Favoriten.

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