Gertrudenkapelle : Bischöfe meditieren bei Barlach

Inge Tessenow spricht über Barlachs „Das Wiedersehen“ zu Bischof Andreas von Maltzahn, Bischöfin Kirsten Fehrs, Bischof Gothart Magaard, den Pröpsten Andreas Haerter und Wulf Schünemann sowie Bischof Hans-Jürgen Abromeit (v.l.).
Inge Tessenow spricht über Barlachs „Das Wiedersehen“ zu Bischof Andreas von Maltzahn, Bischöfin Kirsten Fehrs, Bischof Gothart Magaard, den Pröpsten Andreas Haerter und Wulf Schünemann sowie Bischof Hans-Jürgen Abromeit (v.l.).

Güstrow als Gastgeber des Gesamtkonvents der Nordkirche / Besuch in Gertrudenkapelle mit Werken von Ernst Barlach

svz.de von
06. Mai 2015, 06:00 Uhr

Den ersten Tag ihres Konvents in Güstrow beschlossen die knapp 30 leitenden Geistlichen der Nordkirche am späten Montagabend mit einem meditativen Gang durch die Gertrudenkapelle. Andreas von Maltzahn, Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, hatte den Besuch der Barlach-Werke angeregt und im dichten Tagungsprogramm untergebracht. Begrüßt wurden die Kirchenleute von Inge Tessenow. Die Mitarbeiterin der Barlachstiftung schilderte, wie gern der Güstrower Bildhauer die 1430 erstmals erwähnte Kapelle aufgesucht und gewünscht habe, seine Werke in dem sakralen Raum zu sehen. Erst 15 Jahre nach seinem Tod sollte die einstige Pilgerkapelle zur Heimstatt für seine Werke wie „Das Wiedersehen“, „Der Zweifler“ oder „Die gefesselte Hexe“ werden.

Der regelmäßige Konvent, an dem Bischöfe und Pröpste aus den 13 Kirchenkreisen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) teilnahmen, fand zum ersten Mal in Mecklenburg-Vorpommern statt. Die Pröpste leiten die jeweiligen Kirchenkreise innerhalb der Landeskirche. Zu ihren Aufgaben zählen die Begleitung der Pastoren in der Propstei sowie die Verantwortung in Arbeitsbereichen wie der Verwaltung, in Diensten und Werken oder in der Diakonie. Im Kirchenkreis Mecklenburg sind es eine Pröpstin und drei Pröpste, die diese Aufgaben wahrnehmen.

Auf der Tagung des Nordkirchen-Konvents in der Barlachstadt ging es unter anderem um Vorbereitungen des Reformationsjubiläums 2017.


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