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Zusammenarbeit Güstrow – Szczecin : Bindeglied zwischen Städten

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Sammlung von Zeitschriften an polnische Universität übergeben / Grafiker Manfried Scheithauer bereitet Ausstellung in Szczecin vor

Eine vollständige Ausgabe der Zeitschrift „Bildende Kunst – Zeitschrift für Malerei, Plastik, Grafik, Kunsthandwerk und Industrieformgestaltung“ hat der Güstrower Grafiker Manfried Scheithauer der Universität Szczecin übergeben.

Das Periodikum wurde von 1953 bis 1991 in der DDR verlegt. Professor Radoslaw Gazinski, Direktor der Bibliotheks-Universität Szczecin, nahm die Sammlung aus den Händen von Manfried und Gisela Scheithauer entgegen. Er würdigte die Stiftung als ein weiteres Bindeglied zwischen Szczecin und Güstrow.
Denn bereits 2012 hatten Jan und Angelika Harff die aus knapp 1000 Bänden bestehende Privatbibliothek des Güstrower Arztes Dr. Egon Krull der polnischen Universität gestiftet.

Seit sieben Jahren arbeitet der Meeresgeologe Jan Harff als Professor in Szczecin und setzt sich für eine Zusammenarbeit beider Städte ein. 2012 weilten Mitarbeiter der Stettiner Universitätsbibliothek in der Barlachstadt und besuchten die Uwe-Johnson-Bibliothek.

Über die Galeristin Angelika Harff war der Kontakt zu Manfried Scheithauer zustande gekommen. „Seit unserem Umzug von Mühlengeez nach Güstrow habe ich mich mit dem Gedanken getragen, für die mir sehr ans Herz gewachsene Zeitschriftensammlung eine neue Heimat zu suchen. Dass sie nun ihren Platz in einer sehr jungen polnischen Universität gefunden hat, freut mich besonders“, betonte Manfried Scheithauer. Die Sammlung ist bereits katalogisiert und ins Internet gestellt.

Während der Übergabe schlug Professor Gazinsky vor, Werke des Güstrower Grafikers in einer Ausstellung in der Universität zu zeigen. Die Präsentation soll bereits im Herbst im Rahmen von Veranstaltungen zum 30-jährigen Jubiläum der Universität Szczecin erfolgen. Angelika Harff, die als Galeristin bereits mehrfach Arbeiten von Scheithauer ausgestellt hat, begrüßte die Idee. Gemeinsam mit dem Künstler machte sie sich umgehend daran, erste Grafiken für die Ausstellung auszuwählen.



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