Wildpark Güstrow : Bindeglied zwischen Stadt und Wildpark

Von der Geburtstagstorte bekam jedes Mitglied, das bei der Gründung vor 25 Jahren dabei war, ein Stück. Hier bedient sich Maren Polzin unter den Augen von Rainer Schätz, Klaus Tuscher und Edgar Held (v. r.).
Von der Geburtstagstorte bekam jedes Mitglied, das bei der Gründung vor 25 Jahren dabei war, ein Stück. Hier bedient sich Maren Polzin unter den Augen von Rainer Schätz, Klaus Tuscher und Edgar Held (v. r.).

Förderverein Natur und Umweltpark Güstrow seit 25 Jahren aktiv / Einzelpersonen und Firmen unterstützen Park / Tierparkleiter kündigt weitere Vorhaben an

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02. Juni 2015, 06:00 Uhr

Mit einer Feier im Güstrower Wildpark beging der Förderverein des Natur- und Umweltparks sein 25-jähriges Bestehen. In seiner Grußansprache erinnerte Stadtrat Andreas Brunotte an die Anfänge: „Am 4. September 1990 um 17.30 Uhr haben 35 Mitglieder im damaligen Café Pfauenparadies den ‚Tierpark Güstrow e.V.’ gegründet. Erster Vorsitzender war der damalige Bürgermeister Lothar Fila.“ Inzwischen ist der Verein, der 1999 seinen jetzigen Namen bekam, gewachsen. Die aktuelle Mitgliederzahl beträgt 78, darunter 15 Firmen, die den Wildpark meist mit materiellen Leistungen unterstützen.

Rainer Schätz würdigte den Verein als wichtiges Bindeglied zwischen der Stadt und der gemeinnützigen GmbH. Für die vergangenen Jahre zählte der stellvertretende Vorsitzende zahlreiche Projekte auf, die der Verein verantwortete oder daran mitwirkte. So beispielsweise am Agendazentrum „Wiesenwelten“, wo die Mitglieder den für Kinder und Jugendliche vorgesehenen Bildungspart leisteten.

Ungläubige Heiterkeit löste die Ankündigung von Tierparkleiter Klaus Tuscher aus, dass die Bautätigkeit im Wildpark in diesem Jahr beendet werde. Der Geschäftsführer relativierte seine Aussage postwendend. „Ich meine damit die Fertigstellung des kompletten Rad- und Wanderrundweges, mit dessen Bau wir im vergangenen Jahr begonnen und den wir über den Winter stramm fortgesetzt haben. Die Route führt über mehrere Kilometer durch den Park und kontaktiert unter anderem das Wolfs-Informationszentrum, die gläserne Fischtreppe, die neue Seeadler-Voliere und auf der anderen Seite das Wildreservat“, zählte er auf.

Neue Vorhaben hat Tuscher bereits ins Auge gefasst. So bewerbe man sich mit dem Projekt einer Büdnerei für den aktuellen Leader-Wettbewerb. „Unter dem Dach eines alten Bauernhauses wollen wir Kultur, Bildung und altes Handwerk unterbringen und hoffen mit diesem Höhepunkt, unsere Besucherzahlen weiter hoch zu halten“, berichtete er. Auch für den Förderverein werde es dabei wieder viel zu tun geben, versicherte Klaus Tuscher.

Am Rande der Veranstaltung wurde eine weitere Tierpatenschaft vertraglich beschlossen. Mit der Unterschrift von Betriebsleiter Andreas Schäfer verpflichtet sich die FRG Hansa Güstrow GmbH, für Kost und Logis der Wölfin Lena zu sorgen.

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