Vermächtnis : Bibliothek dem Gymnasium vererbt

Antje Jäkel und Peter Höhnke  überreichen das wertvolle Buch „Der Totentanz von Basel“ an Schulleiter Helmut Hickisch und Kunstlehrerin Irene Heinze (von rechts).
Antje Jäkel und Peter Höhnke überreichen das wertvolle Buch „Der Totentanz von Basel“ an Schulleiter Helmut Hickisch und Kunstlehrerin Irene Heinze (von rechts).

Übergabe der Bibliothek von Jürgen Höhnke mit „Der Totentanz von Basel“ abgeschlossen

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29. April 2015, 06:00 Uhr

„Ich bin sehr froh, dass die Bücher weiter genutzt werden“, fasste Peter Höhnke die abschließende Übergabe der Bibliothek seines Bruders Jürgen zusammen. Der 2013 verstorbene Jürgen Höhnke, der ehrenamtlicher Kreisdenkmalpfleger und Lehrer am John-Brinckman-Gymnasium war, hat in seinem Testament seine Bibliothek von rund 7000 Büchern seiner alten Schule vermacht.

In den letzten Monaten wechselten viele Exemplare, die für das John-Brinckman-Gymnasium bedeutsam sind, so ihren Besitzer. Sie fanden ihren Platz in den drei Häusern der Schule. Darunter sind Kunstbände, Bücher über Architektur und Denkmalpflege, Reiseliteratur, Geschichtsbücher. Viele dieser Bände haben auch einen Bezug zu Güstrow. Irene Heinze, Kunst und Geschichtslehrerin: „Mit dieser tollen Gabe haben wir eine umfangreiche Handbibliothek für den Unterricht. Damit können wir gut arbeiten.“

In dieser Woche fand die Übergabe dieser umfangreichen Bibliothek ihren Abschluss. Peter Höhnke überreichte den wohl wertvollsten Titel der Sammlung: „Der Totentanz von Basel“ von HAP Grieshaber (1909-1981). Dieses Buch enthält originale Holzdrucke, die vom Druckstock gedruckt worden sind. Es ist ein meMento mori, welches also daran erinnert, dass der Tod jeden trifft, egal welchen Stand er in der Gesellschaft hat. Diese wertvolle Foliant findet nun einen Ehrenplatz im Schulleiterzimmer und kann unter Aufsicht der Kunstlehrer auch von den Schülern eingesehen werden. Irene Heinze: „Mit diesem Buch können wir im Unterricht viel über Holzschnitte und den Farbdruck lehren. Auf jeden Fall werden wir es in den Kunstunterricht einbeziehen.“ Peter Höhnke ist ganz fasziniert von diesem Original: „Dieses Buch sollte in eine Schule. Ich bin sehr froh, dass es hier im John-Brinckman-Gymnasium nun einen guten Platz erhält.“

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