Biber im Schlossteich Hasenwinkel

Naturwachtleiter erwartet, dass das zweijährige Jungtier im Frühjahr weiterzieht

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16. Januar 2019, 09:29 Uhr

Der Biber leistet auch im Wassergraben des weitläufigen Parks von Schloss Hasenwinkel ganze Arbeit. Den Damm am Überlauf des Grabens in den Schlossteich schichtet der unter Naturschutz stehende Geselle immer wieder auf.

Seit vergangenem Oktober hat sich ein zweijähriges Jungtier, das in dem Alter von den Eltern weggescheucht wird, den Schlossteich als sein Quartier für die erste Überwinterung auserkoren. „Im Frühjahr ist er aber wieder weg, dafür lege ich meine Hand ins Feuer“, sagt Biberexperte Mario Krüger vom Naturpark Sternberger Seenland. Für den Leiter der Naturwacht ist der „Schlossteich zu klein“. Der zweijährige Biber versuche jetzt ein eigene Familie zu gründen. Ein zweites Tier dafür hier im Teich zu finden, ist für Krüger eher unwahrscheinlich: „Im Frühjahr wird es auf Wanderschaft gehen.“

Insgesamt wurden im Naturpark zuletzt zirka 330 Biber gezählt. Die Zahl bleibt damit konstant, die Reviere ändern sich aber. Ein Hotspot habe sich um Warin herum gebildet, einen kleineren gibt es am Radebach und neuerdings auch an der alten Mildenitz vom Rothener See bis zum Trentsee.

Zum großen Teil aufgegeben haben die Nager hingegen die Reviere an der Mieckow bei Kuhlen, weil hier das Nahrungsangebot nicht mehr da ist – alles abgefressen. Die Biber-Grenze im Naturpark verläuft derzeit zwischen Glammsee und Großen Wariner See. „Im Neuklostersee ist er auch noch nicht“, so Krüger.

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