Wettbewerb : Bestes Mädchen unter Geo-Assen

Laura Borchert (1 Reihe von rechts die 3. Schülerin) inmitten der Landessieger.
Laura Borchert (1 Reihe von rechts die 3. Schülerin) inmitten der Landessieger.

Laura Borchert von der Güstrower Ecolea-Schule bei deutschlandweitem Wettbewerb auf Platz 6

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19. Juni 2015, 06:00 Uhr

Eine tolle Nachricht erreichte die Ecolea-Schule Güstrow bereits Anfang April: Laura Borchert aus der 10. Klasse heißt die Landessiegerin 2015 im bundesweit ausgetragenen Wettbewerb Diercke Geo-Wissen.
Dieser Wettbewerb richtet sich in jedem Jahr an Schüler der Klassen 7 bis 10, und an der Ecolea hatten ca. 50 Schüler teilgenommen. Der Landessieg bedeutete damals zunächst einmal einen großen „Bahnhof“ an der Schule, da es sich der Vertreter Mecklenburg-Vorpommerns des Deutschen Schulgeografenverbandes, Manfred Oschatz, nicht nehmen ließ, persönlich zu gratulieren und die Einladung zum Bundesfinale auszusprechen.

Die Spannung stieg bis zur Endrunde, die am Wochenende in Braunschweig ausgetragen wurde, stetig an. Ein Besuch bei Dr. Karin Richter, Fachdidaktikerin der Uni Greifswald, rundete die Vorbereitung auf das Event ab und nahm etwas Nervosität, denn es zeigte sich, dass Laura gut vorgearbeitet hatte.

Schließlich war es dann soweit: Gemeinsam mit ihrem Vater und mit Geolehrerin Ulrike Hartmann nahm Laura an einem Empfang in Braunschweig teil, bei dem die 16 Landessieger und der beste Schüler der deutschen Auslandsschulen geehrt wurden. Dass Geographie nicht unbedingt ein weiblich dominiertes Schulfach ist, konnte man an der Beteiligung von nur insgesamt vier Mädchen sehen. Die Verantwortlichen vom Schulgeographenverband waren aber ob dieser Anzahl schon recht zufrieden, denn in den vergangenen Jahren sind nur vereinzelt Mädchen in der Endrunde am Start gewesen.

Bevor die aus ganz Deutschland und Portugal angereisten Schüler und ihre Betreuer an einem opulenten Bankett teilnahmen, wurden sie interviewt und losten ihre Gruppen aus. Am Morgen danach wurde es ernst. Das Finale des mit ca. 310  000 Teilnehmern größten Geographie-Wettbewerbs Deutschlands fand in der Aula des altehrwürdigen Wilhelm-Gymnasiums statt. Die einzelnen Runden wurden wie eine Quizshow moderiert, und spannender hätte die Entscheidung nicht sein können. Die Fragen hatten es in sich: Gesucht wurde z. B. der Fluss, der durch Stettin fließt, der Fachbegriff für den vom Hauptgletscher losgelösten Eisrest, der häufig von Sedimenten bedeckt ist, ein als nachwachsender Rohstoff bekanntes Agrarprodukt, das hauptsächlich in Frankreich angebaut wird und das auch häufig in flüssiger Form als Nahrungsmittel dient oder in welchem Land der Transrapid fährt. Auch einige Schätzfragen wurden gestellt, so dass ein möglichst umfangreiches geografisches Allgemeinwissen von großem Vorteil war.

Laura schlug sich sehr wacker und konnte nach Stechen in die Zwischenrunde einziehen, wo sie knapp gegen den späteren Sieger, Dennis Gleich von der Deutschen Schule Lissabon, ausschied. Neben Gleich konnten auch der sächsische Vertreter Felix Lochmann und der Vorjahreszweite, Tim Schröder aus Niedersachsen, das Treppchen erklimmen. Letztendlich belegte Laura als bestes Mädchen Rang 6. Laura Borcherts Ziel für das nächste Schuljahr ist die Teilnahme am englischsprachigen iGeo-Wettbewerb für die Oberstufe.

P.S.: Die Lösungen der gestellten Fragen: Oder, Toteis, Raps, China

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