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Güstrower Anzeiger

21. November 2017 | 05:43 Uhr

Abschied : Beste Wünsche zum Abschied

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Leiterin der Kita „Regenbogen“ Esther Francke geht / Ab Februar übernimmt Bettina Bader

Gut 14 Jahre war sie Leiterin der Kindertagesstätte „Regenbogen“. Freitag wurde Esther Francke mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen verabschiedet. Die 42-Jährige wird auch künftig im gleichen Beruf arbeiten, allerdings in Potsdam. Ihre Nachfolgerin wird ab Februar Bettina Bader (37) aus Güstrow, die derzeit in der Jürgenshagener Diakonie-Kita tätig ist.

Zur Verabschiedung waren nicht nur Eltern und Kinder dabei, sondern auch Vertreter der Elterninitiative, die den Kindergarten einst gründeten, Mitarbeiter und Geschäftsführer der Diakonie Güstrow sowie zahlreiche Mitstreiter anderer Einrichtungen und der Kirchen, die in den Jahren mit Esther Francke zusammen arbeiteten. Krönender Abschluss der Grußworte und Übergabe von Geschenken: Die Mitarbeiter erfreuten ihre langjährige Leiterin mit einem Gutschein zu einem Tandem-Gleitschirmflug.

Gern schaut Esther Francke auf die Zeit in der Güstrower Kindereinrichtung zurück. „Hier habe ich genau die Angebote vorgefunden, die ich mir vorgestellt hatte“, erinnert sich die gebürtige Leipzigerin. Einen neuen systemischen Ansatz schreiben und das damals vierköpfige Team kennen lernen gehörte zu den ersten Aufgaben. „Eine spannende Zeit, auch mit Sorgen und Ängsten verbunden, war die des Trägerwechsels“, sagt Esther Francke. Die Diakonie Güstrow hatte die Einrichtung von einer Elterninitiative übernommen. Sie erinnert sich aber auch noch gut an die Zeit des Anbaus im Haus, in der die Kinder mit Erziehern im damaligen Anzag-Gebäude unterkamen. 2007 konnten sie in das mit einem Krippenteil vergrößerte Gebäude umziehen und wurden eine integrative Einrichtung. Inzwischen hat sich das Team der Kindereinrichtung auf insgesamt zehn Mitarbeiter erhöht, die sich um 65 Kinder kümmern.

Die gute Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeitern will die langjährige Leiterin nicht vergessen: „Jeder hier fühlt sich verantwortlich.“ In den Jahren hat sich nicht nur das Haus vergrößert und verändert, sondern immer sei es den Mitarbeitern darum gegangen, Neues zu entwickeln und das dann auch in die tägliche Arbeit zu integrieren.

Wegen eines Kindheitswunsches war Esther Francke 1995 nach Güstrow gezogen. „Ich war hier schon als Siebenjährige und sah das Schloss als Märchenschloss“, erzählt sie. Auch im Barlach-Atelierhaus habe sie sich wohl gefühlt. „Ich liebe die Mecklenburger Schweiz und bin viel in Feld und Wald unterwegs“, sagt die zweifache Mutter. Dennoch will sie sich jetzt verändern. Sie habe das Gefühl, etwas Neues zu brauchen, „einen neuen Horizont zu öffnen“. „Um neue entdecken zu können, muss man die alten aus dem Blick verlieren“, meint Esther Francke.

Leicht falle ihr dieser Schritt nicht, sagt sie. „Viele Menschen, mit denen ich verbunden bin, werden mir fehlen. Auch das hier aufgebaute Netzwerk werde ich vermissen“, sagt die scheidende Leiterin.

 


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