zur Navigation springen
Güstrower Anzeiger

23. November 2017 | 12:32 Uhr

Sporttag : Beste Werbung für den Sport

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gute Stimmung, viele Leute und viel Bewegung beim Güstrower Sporttag in der „Oase“

„Gute Stimmung, viele Leute und viel Bewegung. Das war wieder beste Werbung für den Sport“, resümierte Torsten Uhl, verantwortlich für Marketing und Pressearbeit in der Oase GmbH, den Güstrower Sporttag, der Sonnabend auf dem Gelände und im Schwimmbad stattfand. Organisiert wurde er von der „Oase“, den Stadtwerken und vom Förderverein der Fritz-Reuter-Grundschule, der dem Tag zum neunten Mal mit seinem Sponsorenlauf eine besondere Note ab.


Vereine stellten sich vor und warben Mitglieder


Der Sporttag begann mit einem Marsch aller Teilnehmer. Allen voran: Adi. Die „Mach mit“-Legende führte zum zweiten Mal gekonnt durch das Programm und heizte die Stimmung immer wieder an. Damit alle richtig in Gang kamen und weiter locker blieben, rief Fanatic Dance mehrmals zur gemeinsamen Gymnastik. Schließlich präsentierten sich, über das ganze Gelände verteilt, Vereine. Der Güstrower SC betreute das Torwandschießen und Fußball-Tennis. Auf einem Kleinfeld konnte man mit Spielern der C-I-Landesliga-Jugend spielen. „Gern haben wir teilgenommen und uns präsentiert, auch wenn der Zeitpunkt ungünstig ist, weil wir noch voll im Spielbetrieb sind“, erklärte Ron-Olaf Rebien, Abteilungsleiter Fußball und Trainer der CI.

Keine Ruhepause hatten die Betreuer des Kampfkunstvereins Jion Güstrow, die an einer Station zeigten, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht. „Unser Verein nutzte gern die Gelegenheit, den Bogensport vorzustellen und uns bekannter zu machen“, berichtete Dirk Nehrenheim. Außerdem bietet der Verein, den es seit drei Jahren gibt, Karate, Selbstverteidigung und japanische Kampfkunst als Freizeitbeschäftigung an.

Für die Segler des SV Einheit ist der Sporttag längst ein Muss. Sie kamen wieder mit zwei „Optimisten“. „Wasser ist das Element, was uns und die Oase verbindet. Hier können wir gut vermitteln, wie interessant der Segelsport ist“, erzählte Vereinsmitglied Alexander Schult, während im Außenbecken Finley (6) und Lewin (5) Kempke aus Güstrow mit einem „Opti“ ihre Runden zogen. Mama Kristina schaute zu: „Wir suchen für unsere Jungs noch eine sportliche Betätigung.“

Fast immer besetzt waren die Schachbretter der SG Güstrow/Teterow. Clemens Armbrüster, im Verein Kinder- und Jugendtrainer: „Schach boomt, deshalb sind wir dabei. Auch sind wir erfolgreich, haben u.a. in der U8 einen Vize-Landesmeistertitel aufzuweisen.“

Der Kanusportverein rückte mit dem Drachenboot „Attacke Pinguin“ an. „Mit unserer Mannschaft sind wir bei vielen Wettkämpfen. Gern möchten wir aber auch mehr für den Kanurennsport tun. Dafür suchen wir dringend einen Übungsleiter“, berichteten Kati und Jörg Baumgardt.

Keine Ruhepause gab es bei der Jugendfeuerwehr. Die hatte eine Häuserwand aufgebaut, an der simuliert wurde, wie ein Feuer gelöscht wird. „Wir haben jetzt 20 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. 30 sollen es sein. Vielleicht können wir durch unser Auftreten beim Sporttag Kinder animieren, zu uns zu kommen“, hofft Stefan Gehlhaar, der gerade erst am Freitag auf der Mitgliederversammlung als neuer Jugendwart gewählt wurde.

Das Angebot wurde durch die Trinkwasser-Bar und einen Bastelstand der Stadtwerke, mit einem Volleyballturner, organisiert vom GSC, und mit Kinderschminken mit Anja Mallow von der Awo-Kita „Kinderland“ komplettiert.


Sponsorenlauf von Schul-Förderverein


Als Höhepunkt erwies sich aber einmal mehr der Sponsorenlauf mit den 17 Klassen der Fritz-Reuter-Grundschule, veranstaltet vom Schul-Förderverein. Schüler, Eltern und Großeltern liefen 4192 Runden auf einem 200-Meter-Kurs. Das ergab 1895 Euro. Im vergangenen Jahr waren es 1111 Euro. „Mit dem Geld kaufen wir einen Herd für die Schulküche und lassen in einem Studio professionell einen Schul-Song aufnehmen“, resümierte eine sehr zufriedene Vereinsvorsitzende Dana Kowalzik. Den Wanderpokal für die beste Klasse holte sich die 2 b mit 819 Runden und 676 Euro. Dana Kowalzik lobte vor allem das gute Zusammenspiel aller Organisatoren.

Der Sporttag klang am Nachmittag für alle Teilnehmer im Schwimmbad mit vielen Spielen und Toben nach Lust und Laune auf dem Aqua-Track aus. „Was wir für den nächsten Sporttag noch besser machen können und wie wir noch mehr Vereine überzeugen können, an dem Sporttag teilzunehmen, wollen wir durch eine Umfrage ermitteln“, blickte Torsten Uhl bereits in Richtung des nächsten Sporttages.

 





zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen