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Haushaltsdiskussion : Bescheidenheit dominiert in Dolgen am See

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Haushalt 2015 beschlossen / Ein wenig Straßenbau und ein paar freiwillige Leistungen

von
erstellt am 11.Feb.2015 | 23:30 Uhr

In der Gemeinde Dolgen am See werden kleine Brötchen gebacken. Das spiegelte sich in der Haushaltsdiskussion am Dienstagabend in der Runde der Gemeindevertreter wider. Ein paar kleinere Investitionen, ein paar freiwillige Leistungen, mehr ist nicht drin, meint Bürgermeister Eckhard Borrmann.

Um den Block mit sechs Wohnungen in Groß Lantow soll eine kleine Straße gebaut werden. Wie notwendig das ist, zeigt sich insbesondere dieser Tage mit reichlich Modder im Umfeld des Hauses. Außerdem sollen zwei kleine Stichstraßen in Sabel und Kankel befestigt werden. „Geld müssen wir auch immer wieder in unseren Wohnungsbestand stecken“, betont der Bürgermeister. 10 000 Euro seien für Modernisierungen und Instandsetzungsarbeiten im ehemaligen Schulhaus in Kankel und im Wohnblock in Sabel eingeplant. Rund 8000 Euro stehen im Gemeinde-Etat 2015 für die Ausrüstung der Feuerwehren mit Dienst- und Schutzbekleidung sowie für kleinere Anschaffungen, die notwendig seien, um auf den Grünflächen in der Gemeinde effektiv für Ordnung sorgen zu können. Zuletzt sollen auch noch zwei Buswartehäuschen ersetzt werden. Nach Haushaltsbeschluss könne nun ein Fördermittelantrag gestellt werden. Ein Wartehäuschen soll in Dolgen ersetzt werden. Über das zweite sei noch zu befinden, so der Bürgermeister.

1400 Euro stellt die Gemeinde für die Seniorenbetreuung, für den Kinoverein Sabel, den Sportverein Hohen Sprenz und die Jagdhornbläsergruppe bereit. Aufmerksam macht Bürgermeister Borrmann außerdem auf die Jugendbetreuung im Verbund mit der Christophorus-Kirchengemeinde Laage. Die Gemeinde beteiligt sich mit 3500 Euro im Jahr. Die Jugendlichen können einen Klub in Sabel besuchen. Die Striesdorfer würden das Angebot in Kronskamp nutzen, berichtet Borrmann.

Während die Gemeinde im Finanzhaushalt noch einen Ausgleich erzielen könne, mache eine Defizit im Ergebnishaushalt die finanzielle Misere deutlich. Hier sind u.a. auch Abschreibungen zu bilden. Dazu fehle der Gemeinde das Geld, betont Borrmann. Aus diesem Grund beschlossen die Gemeindevertreter am Dienstag das Haushaltssicherungskonzept fortzuschreiben. Ein klein wenig Luft verschafft sich die Gemeinde durch den Verkauf von kleinen Grundstücken, die sie selbst nicht nutzen kann. Ein Verkauf von Ackerflächen, das betont Borrmann, sei aber tabu.

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