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Güstrower Anzeiger

24. Oktober 2017 | 04:33 Uhr

Bundesprogramm : Berufsstart erleichtern

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bund unterstützt Berufseinstieg / Sechs Schulen im Landkreis profitieren

Schüler in sechs Schulen des Landkreises Rostock profitieren vom neuen Bundesprogramm für die Berufseinstiegsbegleitung – unterstützt durch den Europäischen Sozialfonds (EFS) –, das Mitte März startet. Es sind dies die Regionale Schule Bützow, die Landesschule für Gehörlose Güstrow, die 5. Regionalschule mit Grundschule „Schule am Inselsee“ Güstrow, die Regionale Schule „Thomas Müntzer“ Güstrow, der Recknitz-Campus Laage und die Regionale Schule Teterow, informiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg.

Die Zahl der Schulabbrecher in MV sei nach wie vor zu hoch und auch die Tatsache, dass 15 Prozent der Auszubildenden vorzeitig ihre Ausbildung beenden, sei unbefriedigend, betont Rehberg. „Für die jungen Leute bedeutet das in der Regel einen herben persönlichen Rückschlag und für die Ausbildungsbetriebe entstehen Kosten“, fügt Rehberg hinzu. 34 Prozent der Ausbildungsabbrecher hätten in einer Umfrage als Grund angegeben, die falsche Berufswahl getroffen zu haben. Mit dem neues Bundesprogramm solle hier schon in der Schule angesetzt werden. „Jugendliche und junge Erwachsene, denen es schwer fällt, den Schulabschluss zu erlangen und die damit Gefahr laufen, den erfolgreichen Berufsstart zu verpassen, brauchen besondere Unterstützung“, betont der Bundestagsabgeordnete. An diese jungen Menschen richte sich die Berufseinstiegsbegleitung, die Hilfe und Unterstützung beim Erreichen des Schulabschlusses, bei der Berufswahl sowie bei der Aufnahme einer Berufsausbildung gibt. Sie soll an ausgewählten allgemeinbildenden Schulen, die zum Förder-, Haupt- oder gleichwertigen Schulabschluss führen ermöglicht werden.

Ziel sei es, keinen Jugendlichen auf dem Weg zu einem Schulabschluss und einer Berufsausbildung zurückzulassen. „Ich freue mich sehr, dass auch Schulen im in meinem Wahlkreis ausgewählt wurden und bereits sehr kurzfristig Mittel aus diesem Programm erhalten können“, so Rehberg. Insgesamt würden rund eine Milliarde Euro zur Verfügung stehen, jeweils 530 Millionen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie aus dem Eingliederungstitel der Bundesagentur für Arbeit, erklärt Rehberg abschließend.

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