20 Fragen : Beim Karneval auf und hinter der Bühne

Karnevalist Marko Klugmann, hier mit Isabell Peters vom GCC beim Güstrower Rathaussturm
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Karnevalist Marko Klugmann, hier mit Isabell Peters vom GCC beim Güstrower Rathaussturm

20 Fragen an Marko Klugmann, Präsident des Güstrower Carneval Clubs (GCC) / Heute Abend große Karnevalveranstaltung im Güstrower Bürgerhaus

Marko Klugmann steht in den Startlöchern. Heute Abend feiert sein Güstrower Carneval Club (GCC) die große Party im Güstrower Bürgerhaus und kürt gleichzeitig noch das beste Prinzenpaar des Landes. Seit 1991 ist der 39-Jährige bereits im Karneval aktiv. 2006 trat der damalige Präsident und Freund Michael Brasch von seinem Präsidentenamt zurück und Marko Klugmann bewarb sich um diese Position. Zusammen mit Britta Braun und Isabell Peters im Team bewältigt der gebürtige Güstrower seitdem die Vorstandsarbeit. Der gelernte Eisenbahner im Betriebsdienst lebt mit seiner Lebensgefährtin und ihrem Sohn zusammen in der Barlachstadt. Marko Klugmann arbeitet in der Zentralen Verkehrsleitung der Deutschen Bahn in Frankfurt am Main und pendelt einmal die Woche von Güstrow nach Frankfurt und zurück.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Mein Lieblingsplatz und Ort ist meine Heimat MV. Hier verbringe ich gerne meine Freizeit an der Ostsee, am liebsten im Ostseebad Dierhagen oder an der Seenplatte in Waren. An diesen Orten finde ich genug Zeit, mit meiner Familie zu entspannen.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Als Bürgermeister in Güstrow hätte man viel zu tun, aber als erstes würde ich die Oase wieder ganztägig öffnen und mindestens eine kleine Rutsche für die Kinder und Jugendlichen einbauen. In Güstrow gibt es genug Menschen und Firmen, die sich an einer Teilfinanzierung oder Finanzierung dieses Vorhabens beteiligen würden. Die Oase wäre damit auch wieder attraktiver für Familien.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Mein Zeitfenster für meine Freizeit und Hobbys ist eng. Wenn es aber die Zeit erlaubt, gehe ich gerne zu meinen griechischen Freunden in die Gaststätte im „Haus des Handwerks“. Dort erfahre ich dann auch einiges Neues, was in der Stadt so passiert ist. Das „Haus des Handwerks“ ist auch unsere Karneval-Vereinsgaststätte – und dieses nun auch bald 20 Jahre.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mein erstes Geld habe ich erst in der Ausbildung verdient. Vorher hat mich meine liebe Mutti verwöhnt.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Von meinen ersten Lehrlingsgeldern habe ich meinen Führerschein finanziert.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gerne ein bis zwei Fremdsprachen perfekt können.
Was stört Sie an anderen?
Mich stört an vielen Menschen, dass sie nur noch an sich denken und nur noch mit sich beschäftigt sind. Ich denke aber, die meisten können nichts dafür, da es sich aus ihren Lebensumständen und ihrer eigenen Unzufriedenheit ergibt.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Ich habe zuletzt vorletzten Donnerstag in Schwerin in der Sport- und Kongresshalle über den Komiker Atze Schröder gelacht. Die Veranstaltung hat meine Erwartungen übertroffen.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich habe auf Arbeit mal wieder einmal zu oft „ja“ gesagt und schon war ein zusätzliches zeitaufwendiges Projekt auf meinem Tisch.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Einen Held habe ich nicht, aber dafür eine Heldin: es ist meine Mutti, die meine beiden Schwestern und mich alleine groß bekommen hat und dabei auch viel gearbeitet hat. Seit vielen Jahren pflegt sie nun schon meine 96-jährige Oma.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich habe vor einiger Zeit den Autor Robert Betz gefunden und lese momentan das bekannte Buch „Willst du normal sein oder glücklich“.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich komme ganz gut ohne Fernsehen aus und habe keine festen Sendungen die ich schaue.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Bei einem Fußballspiel wird man mich nicht so oft antreffen. Da sieht es bei einer Karnevalsfeier schon anders aus. Da befinde ich mich in Güstrow meistens auf der Bühne oder hinter der Bühne. Ich bin aber auch gerne Gast bei befreundeten Vereinen, dann aber im Publikum
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Einmal hatte ich schon das Glück, die Bundeskanzlerin persönlich kennen zu lernen, da war die Zeit aber sehr kurz. Würde schon gerne mit der Kanzlerin ein Gespräch führen.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Wenn ich mich in der Küche selbst betätige, kommt meistens deutsche Küche auf den Tisch. Ich koche in meiner Freizeit sehr gerne mal.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Ich habe schon viele schöne Erinnerungen mit vielen Liedern gehabt, da kann ich gar kein einzelnes Erlebnis benennen.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
In meiner Jugend (noch zu DDR-Zeiten) habe ich mir eine Jeansjacke gewünscht. Diese gab es nur im Exqusit-Laden und war sehr teuer. Als meine Mutter sie mit nach Hause brachte habe ich mich riesig gefreut.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich würde mir gerne ein Wohnmobil kaufen und einfach drauflos reisen.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Als erstes würde ich mit dem dann gekauften Wohnmobil eine lange Reise machen, falls ich es bis dahin noch nicht geschafft habe. Zum 11.11. würde ich natürlich wieder pünktlich am Rathaus sein und dem dann amtierenden Präsidenten des GCC bei dem Rathaussturm unterstützen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Sie sollten diese Fragen unbedingt der Anja Mallow (geb. Krüger) stellen. Sie ist seit Jahren bei uns im Güstrower Carneval Club, aber auch auf Arbeit sehr sozial engagiert.

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