Fahrplan steht : Bei Straßen geht es weiter in die Vollen

Die Spaldingsstraße ist nur ein kleines Stück, schließt an die Feldstraße an. Danach folgt später der Spaldingsplatz.
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Die Spaldingsstraße ist nur ein kleines Stück, schließt an die Feldstraße an. Danach folgt später der Spaldingsplatz.

Güstrow: Größtes Sanierungsvorhaben 2014 bleibt Rostocker Chaussee / Ausbau von Schnoien-, Elisabeth-, Spaldings- und Bülower Straße

svz.de von
30. Dezember 2013, 06:00 Uhr

Die Straßen-Sanierung in der Güstrower Altstadt, in der Schweriner Vorstadt und in der Rostocker Chaussee geht 2014 weiter in die Vollen. Das größte Vorhaben bleibt der Ausbau der Rostocker. Zum Jahresende soll es enden. Komplett saniert werden außerdem der zweite Teil der Schnoienstraße bis zum Armesünderturm, die Spaldingsstraße, die Bülower Straße und der letzte Teil der Elisabethstraße bis zur Schweriner Straße.

Komplettsanierung bedeutet wieder gemeinsame Arbeit von Stadtwerken, städtischem Abwasserbetrieb und Barlachstadt zum grundhaften Ausbau der Straßen mit allen Versorgungsleitungen einschließlich der Hausanschlüsse, Borde, Streifen für Fahrräder, Gehwege und Beleuchtung. „Alles geschieht auf der Grundlage von Stadtvertreterbeschlüssen und wir folgen Hinweisen der Bürger, die die maroden Straßen seit Jahren kritisieren“, betont Jane Weber, Leiterin des Stadtentwicklungsamtes.


Förder- und Eigenmittel für Fahrplan bis 2022 entscheidend


Vorbereitet hat die Verwaltung einen Fahrplan für die Straßen-Sanierung bis 2017. Der soll, so Weber, auf der Stadtvertretersitzung am 13. Februar beschlossen werden. Darin und in weiteren Vorstellungen bis 2022 sind die restlichen Straßen und Plätze in der Altstadt sowie zum Teil in der Schweriner Vorstadt enthalten. Für Letztere gibt es keine Fördermittel mehr. Es greift die Straßenausbaubeitragssatzung. Damit sind Anwohner bei der Bezahlung der Straße im Boot. „Hier haben wir noch kein schlüssiges Konzept wie es konkret weiter geht“, sagt Jane Weber.

Bei mehr Städtebaufördermitteln, auf die Güstrow nach Versprechungen der neuen Regierung hofft, könnte die Stadt besser vorankommen, ist sich Weber sicher. Aber die und die Eigenmittel im Haushalt bleiben die Knackpunkte für Planungen und die Realisierung. Schlecht aufgestellt sieht sich Güstrow trotzdem nicht. „Wir haben in 23 Jahren von 45 Erschließungsanlagen, also Straßen, bis auf zehn alle fertig“, schätzt Weber ein. Bisher seien seit der Wende 106 Millionen Euro Städtebaufördermittel in die Altstadtsanierung geflossen, davon 20 Prozent in die Erschließung. Wenn alles so weiter laufe, könne man 2022 mit der Altstadtsanierung fertig sein. Komme das Geld nicht, müsse man dieses Ziel korrigieren, so Jane Weber.

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