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Güstrow : Bei Musik und Tanz fröhlich gefeiert

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Die Barlachstadt Güstrow hat drei Tage lang ausgelassen gefeiert. Bei dem diesjährigen Stadtfest gab es neben einer Menge Live-Musik, eine Tombola und einen großen Open-Air-Gottesdienst.

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erstellt am 16.Jun.2013 | 10:31 Uhr

güstrow | Drei Tage lang wurde in Güstrow gefeiert. Dank des überwiegend schönen Wetters wurde es ein fröhliches Fest. Hunderte feierten mit, als am Sonnabend Victoria Kern, ein Helene-Fischer-Double, auftrat. Und auch der Gottesdienst am Sonntagvormittag war mit knapp 400 Gläubigen gut besucht.

"Wir hatten am Freitag einen sehr guten Start mit vielen Besuchern und insgesamt haben wir eine gute Resonanz. Alles ist ruhig und gut verlaufen", lautete das Fazit von Ulrike Nitzschke, die mit ihrer Firma "Pro Show Event" das Stadtfest organisierte. Schade: Wieder ist es nicht ganz trocken geblieben. Aber gut, dass Sonne und Wärme überwogen. Punkt 18 Uhr hatte es am Sonnabend ausgerechnet das Programm des Güstrower Karnevalsklubs GCC für eine halbe Stunde verregnet. Bereits am Nachmittag hatte es eine kleine "Regenhusche" gegeben, die aber nur etwa fünf Minuten andauerte. Doch pünktlich zum Abendprogramm lachte die Sonne wieder. So konnte die Sommer-Party auf dem Güstrower Marktplatz bis 2 Uhr nachts steigen. "Von hier bis unendlich" - mit diesem und weiteren Titeln sang sich Victoria Kern, das Helene Fischer-Double, in die Herzen der Zuhörer. Doch auch die Hamburger Band "Showdown live" lieferte Party-Musik vom Feinsten.

Bereits den ganzen Tag hatten sich auf der Bühne Musik mit Tanzgruppen und Modenschauen abgewechselt. Sogar eine Babys-Kids-Modenschau war gezeigt worden. Für Veranstalterin Ulrike Nitzschke, Inhaberin von Pro Show Events, lief alles reibungslos ab. "Wir hatten einen tollen Sicherheitsdienst. Diese guten Leute im Hintergrund sind ungeheuer wichtig", sagte sie. Froh war sie auch über die Unterstützung der Händler aus Güstrow.

Zufriedenheit wurde auch bei Elisabeth Taetow deutlich, die eine Tombola zugunsten des Borman-Altars organisierte. "Mehr als 1200 Euro sind schon bis Sonnabendabend zusammen gekommen", freut sie sich. Ihr half vor allem Heidi Lübke, aber auch viele weitere Freiwillige nahmen sich Zeit, um Lose zu verkaufen.

Als Extra hatten erstmalig in diesem Jahr am Sonntag alle evangelischen Gemeinden zu einem gemeinsamen Open-Air-Gottesdienst eingeladen. Dazu waren knapp 400 Männer, Frauen und Kinder gekommen, deren Lieder und Gebete über den Marktplatz hallten.

Rundum fand beim diesjährigen Stadtfest wohl jede Altersgruppe etwas nach ihrem Geschmack. Für Kinder gab es jedenfalls mehr Angebote, als noch im vergangenen Jahr. Karussell und Trampolin-Springen, aber auch in großen aufgeblasenen Kugeln auf dem Wasser zu toben, fand bei den kleinen Besuchern des Stadtfestes bis in die Abendstunden hinein großen Anklang.

Eine Anmerkung an die Organisatoren hatte die Güstrowerin Monika Mau, die im Rollstuhl sitzt. "Es gibt keine Behindertentoilette", klagt sie. Die nächste befindet sich am Parkplatz Gleviner Tor - nicht gerade ein kurzer Weg, gerade für in der Mobilität eingeschränkte Menschen. Vielleicht kann dieser Hinweis ja beim nächsten Mal bedacht werden.

Ulrike Nitzschke hat sich bereits Gedanken für das nächste Jahr gemacht. "Spruchreif sind unsere Überlegungen noch nicht, aber wir überlegen schon, ob wir am Programm noch etwas ändern", lässt Ulrike Nitzschke nur vage schon mal wissen. Um das genau zu entscheiden, haben die Organisatoren ja ein ganzes Jahr Zeit.

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