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Kennzeichen gehörte zu einem Audi : Bei der Flucht auf dem Acker festgefahren

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Eigentlich hätten die Täter wissen müssen, dass sich die durch geschmolzenen Schnee aufgeweichten Äcker und Wiesen nicht so gut mit einem Auto befahren lassen. Dennoch versuchten sie so vor der Polizei zu entkommen.

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erstellt am 20.Jan.2011 | 07:12 Uhr

Gnoien | Eigentlich hätten die Täter wissen müssen, dass sich die durch den geschmolzenen Schnee aufgeweichten Äcker und Wiesen nicht besonders gut mit einem Auto befahren lassen. Dennoch versuchten am Mittwoch in Gnoien zwei bis jetzt noch unbekannte Männer mit einem nicht zugelassenen Auto vor der Polizei über eine Wiese zu entkommen. Dabei fuhren sie sich fest und rannten davon.

Kennzeichen gehörte zu einem Audi und war ungültig

Kurz vor 22 Uhr ging Mittwoch die Alarmanlage eines Supermarktes in Gnoien an. Obwohl die Polizei vor Ort keinen Einbruch feststellen konnte, setzte sie ihre nächtliche Streife in der Stadt fort. Nur wenige Minuten später fiel ihnen ein Pkw Daihatsu auf, der auf dem Gelände einer bereits geschlossenen Tankstelle stand. Als die Beamten mit dem Funkstreifenwagen näher kamen, rannte ein Mann zum Wagen und stieg auf der Beifahrerseite ein. Der Pkw mit Rostocker Kennzeichnen setzte rasant zurück, wendete und fuhr mit quietschenden Reifen davon.

Die Polizei nahm die Verfolgung auf und prüfte zeitgleich das Kennzeichen des Daihatsu. Schnell stellte sich heraus, dass das Rostocker Kennzeichnen zu einem Audi A 4 gehörte und bereits seit zehn Jahren nicht mehr gültig war.

Mit hoher Geschwindigkeit und Einbahnstraßen missachtend fuhr der Daihatsu aus Gnoien heraus und über die Landesstraße 23 in Richtung Dölitz. Als er hinter der Ortschaft plötzlich nach rechts auf einen Rapsacker abbog war seine Flucht beendet. Der Wagen fuhr sich fest und die beiden Täter rannten zu Fuß über das Feld in die Dunkelheit.

Auch die Polizei und der Abschleppwagen hatten anschließend beim Sicherstellen des Autos ernsthafte Probleme mit dem aufgeweichten Boden.

Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der Daihatsu war im November 2010 stillgelegt worden.

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