Jubiläum : Beginn als Gemeindeschwestern

bärbel koschnitzke links und gabriele schwandtke rechts sind frauen der ersten stunde - mitte cornelia bäumer2

Sozialstation des DRK Laage feiert 25 Jahre / Bärbel Koschnitzke und Gabriele Schwandtke geehrt

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28. Januar 2016, 06:00 Uhr

Fröhlich ging es am Dienstagnachmittag im Dorfgemeinschaftshaus in Liessow zu. Es wurde das 25-jährige Bestehen der Sozialstation des Deutschen Roten Kreuzes in Laage gefeiert. 120 Gäste hatte das 25-köpfige Team dazu eingeladen. „Es war uns wichtig, dieses Jubiläum feierlich zu begehen, aber nicht nur mit den Menschen, um die wir uns kümmern, sondern auch mit der Öffentlichkeit“, betont Cornelia Bäumer, Leiterin der fünf Sozialstationen, die das DRK neben Laage auch in Güstrow, Teterow, Krakow am See und seit einem Jahr in Gnoien betreibt.

Im Januar vor genau 25 Jahren war es, dass in Laage die erste Sozialstation entstand. Seitdem gehören Bärbel Koschnitzke und Gabriele Schwandtke zum Team. Beide waren zuvor Gemeindeschwestern. Gabriele Schwandtke hatte nach ihrer Lehre gleich mit dieser Arbeit in der Kobrower Ecke begonnen. „Zuerst sind wir mit der Schwalbe unterwegs gewesen“, erinnert sich die 52-Jährige. Damals sei die Arbeit noch anders gewesen. „Wir haben selbst den Bedarf ermittelt“, erinnert sich Bärbel Koschnitzke, die Gemeindeschwester für den Bereich Liessow war. So waren sie bei der Arztsprechstunde einmal monatlich dabei sowie zu Hausbesuchen unterwegs. „Wir mussten auch schauen, ob die Babys richtig ernährt werden“, erzählt Bärbel Koschnitzke.

Wenngleich ihre Arbeit heute eine andere geworden ist, haben beide Frauen Freude daran, sich um Menschen zu kümmern und Anteil zu nehmen. „Wir möchten nicht anderswo arbeiten“, sind sie sicher. Diesen beiden, die schon so lange in der Sozialstation tätig sind, wurde auf der Festveranstaltung besonders gedankt. Doch letztlich tragen alle dazu bei, dass sich Menschen rund um Laage gut aufgehoben wissen. 140 Frauen und Männer werden täglich von den Mitarbeitern betreut, weitere 100 etwa sind es, die hin und wieder aufgesucht werden. Der Büroaufwand ist über die Jahre immer mehr geworden. „Durch die Pflegeversicherung, die es seit 1995 gibt, steht den Menschen aber auch mehr Geld für die häusliche Betreuung zur Verfügung“, weiß Cornelia Bäumer.

In den Jahren zuvor wurde von der Sozialstation Laage regelmäßig ein Weihnachtsfest organisiert. Das wurde diesmal auf den Januar verschoben, um das Jubiläum zu feiern. Die älteren Menschen nutzen gern diese Möglichkeit, des frohen Miteinanders. „Es ist eine der schönsten Veranstaltungen, ist immer ganz toll“, lobte Hildegard Burr aus Laage. Und auch diesmal hielt der Nachmittag nicht nur Kaffee und Kuchen sondern auch ein Kabarettprogramm und Tanz bereit, so dass für jeden etwas dabei war.

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