SVZ-Wochenend-Interview : Begeisterter Angler und Hobbykoch

Kochen ist sein Hobby: Hans-Martin Goeritz in der Großküche der Güstrower Werkstätten mit Köchin Kathrin Froriep.
Kochen ist sein Hobby: Hans-Martin Goeritz in der Großküche der Güstrower Werkstätten mit Köchin Kathrin Froriep.

20 Fragen an Hans-Martin Goeritz, der seit 1993 bei den Güstrower Werkstätten arbeitet und seit 2009 einer der beiden Geschäftsführer ist.

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17. März 2018, 12:00 Uhr

Die Güstrower Werkstätten blicken dieses Jahr auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Gestartet 1993 mit 66 Mitarbeitern und der Betreuung und Beschäftigung von 298 Menschen mit Behinderung haben sich die Werkstätten heute zu einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemausert. Hans-Martin Goeritz arbeitet seit 1993 bei den Werkstätten. Seit 2009 ist er einer der beiden Geschäftsführer.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Goeritz: Auf einem Boot beim Segeln oder Angeln.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Mir wären der Anschluss von Dehmen an den Radweg nach Güstrow und ein mit einer Lichtsignalanlage ausgestatteter Bahnübergang wichtig. Ansonsten weiß ich es auch zu schätzen, wenn es nicht zu viele Veränderungen gibt.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Die meiste Zeit des Tages bin ich im Büro oder im Auto.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Kind hatte ich eine Kaninchenzucht zu versorgen. Ich habe einige der Tiere an den staatlichen Aufkäufer übergeben. Dafür gab es neben Bezugsscheinen für Kleie auch Geld.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das Geld wurde vier Jahre später in die Anschaffung eines gebrauchten Motorrades investiert: eine MZ ES 150.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gerne programmieren können, aber weiß auch um meine Grenzen.
Was stört Sie an anderen?
Es sind oft gerade die Dinge, die ich an mir selbst nicht leiden kann. So z.B., wenn Fehler zum wiederholten Mal gemacht werden.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über meine Enkelkinder, die wir trotz der weiten Entfernung oft zu sehen bekommen.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Vor einiger Zeit habe ich nach 31 Jahren wieder mit dem Motorradfahren begonnen. Ich finde, das ist ausgesprochen unvernünftig.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Meine Mutter, die uns drei Jungs nach dem frühen Tod unseres Vaters trotz hoher beruflicher Belastung gute Bedingungen für einen erfolgreichen Start ins Leben ermöglicht hat. Und meine Frau, die mir neben eigenem Beruf und Betreuung unserer drei Kinder den Rücken für Arbeit und Fernstudium freigehalten hat.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Kruso. Ein sehr interessantes Buch von Lutz Seiler.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich sehe sehr selten fern, informiere mich fast ausschließlich über Radio, Internet und Zeitungen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Es sind beides ziemlich unwahrscheinliche Orte für ein Treffen mit mir. Immerhin bin ich schon mal im Fußballstadion gewesen. Das ist jetzt bestimmt über 20 Jahre her.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Detlev Buck, ich mag seine Filme sehr.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich koche gerne und eher deutsche Gerichte. Gerne selbst geangelten Fisch, die Weihnachtsgans wird durch mich zubereitet und vor kurzem habe ich eine leckere italienisch gewürzte Wildschweinkeule über zehn Stunden bei Niedertemperatur gegart. Sie hat hervorragend geschmeckt!
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Meine schönste Erinnerung musste ohne musikalische Begleitung auskommen.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Mein erstes Fahrrad. Mein Vater hat es für mich zum Geburtstag aus alten Teilen neu aufgebaut.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine Reise nach Kanada zu meiner Cousine auf die Farm.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Hobbys habe ich genug, die Verwandtschaft ist groß.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Horst Stephan, er ist bis zu seinem Ruhestand Mitarbeiter der Güstrower Werkstätten gewesen. Ich habe ihn immer als äußerst zuverlässig, fachkompetent, ausgeglichen und aufgeschlossen erlebt.








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