Stutenparade Ganschow : Begeisternde Jubiläumsshow

Höhepunkt: die freilaufende Herde. Trakehner sind die nachweislich älteste Pferderasse der Welt.
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Höhepunkt: die freilaufende Herde. Trakehner sind die nachweislich älteste Pferderasse der Welt.

Auftakt zu Ganschower Stutenparaden 2015 trotz Witterungskapriolen gelungen. Weiter geht es am 12. Juli

Es war ein besonderer Tag am gestrigen Sonntag zu den Ganschower Stutenparaden. Nicht nur, dass die Gastgeber vor 20 Jahren das Gestüt von der Treuhand in private Hand übernahmen, sondern es war für Pferde, Reiter und Besucher ein ausgesprochen schweißtreibendes Vergnügen. Doch alles klappte mit Bravour. „Dass trotz der Temperaturen so viele Besucher gekommen sind, freut mich ungemein“, bilanzierte Gestütsleiter Friedhelm Mencke. Einige Ticketkäufer hätten wegen der Hitze für einen der nächsten Termine umgebucht. Zu den Temperaturen kam noch, dass der Sturm in der Nacht zum Sonntag einigen Schaden anrichtete. Er hatte nicht nur die Dächer der Kassenhütten beschädigt, sondern wollte auch das aufgebaute Festzelt einfach wegwehen. „Nur dank der Hilfe meiner Männer konnten wir es halten“, erzählt Friedhelm Mencke.

Die Zuschauer hatten davon gar nichts bemerkt, am Sonntag war alles vorbereitet für die große Jubiläums-Show, die pünktlich startete. Die wartet in diesem Jahr mit gleich mehreren Besonderheiten auf. Etwa mit den „Grand Damen“, die über die gesamten 20 Jahre mit zum Erfolg des Gestütes beigetragen haben. Oder auch die beiden Zehnerzüge auf dem Platz, die – logisch – die 20 Jahre des Bestehens darstellen.

Ein besonderer Hingucker ist der zehnte Programmpunkt: Ein Achtspänner verschwindet hier in einem Lkw. „Das ist eine Sensation. Das gab es noch nicht“, sagt Mencke. Und wird nicht müde zu betonen, dass hier grenzenloses Vertrauen der Pferde zu ihren Ausbildern entscheidend sei. Das Publikum dankte es gestern mit lang anhaltendem Applaus.

So wurde es trotz der Witterungsmisslichkeiten dieses Wochenendes ein Sonntagnachmittag voller Emotionen und Attraktionen, an dem zahlreiche Helfer und Akteure beteiligt sind. Sie alle tragen zum Gelingen bei, auch bei den nächsten beiden Stutenparaden am Sonntag, dem 12. Juli, und am Sonnabend, dem 18. Juli. Diese versprechen sicherlich nicht so heiß, auf jeden Fall aber mindestens genauso spannend zu werden.

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