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Pflegeschule in Güstrow : Bedarf an Fachkräften abdecken

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Neue Pflegeschule unter dem Dach des Bilse-Instituts für Bildung und Forschung Güstrow gegründet. Start am 29. August.

Am 29. August eröffnet in der Kerstingstraße 2 in Güstrow die Bilse-Gerlach Pflegeschule als Niederlassung des Bilse-Instituts für Bildung und Forschung Güstrow. Für den Anfang sind zwei Klassen vorgesehen. In der einen verlassen die Teilnehmer nach einer dreijährigen Ausbildung die Schule als staatlich anerkannte Altenpfleger, in der anderen sind sie nach 18 Monaten staatlich anerkannte Kranken- und Altenpflegehelfer.

„Der Bedarf an Fachkräften in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ist enorm. Der demografische Wandel ist dafür ein Grund, aber auch die Tendenz, dass sich Menschen unser Bundesland als geeigneten Ort für ihren Lebensabend aussuchen“, versichert Bilse-Geschäftsführer Rainer Schätz. Da sich Pflegeschulen derzeit im Rostocker und Schweriner Bereich konzentrieren, sah er gute Chancen, in der verkehrsmäßig günstig zu erreichenden Barlachstadt ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten. Für die Schulleitung versicherte sich Schätz, der in der neuen Einrichtung ebenfalls als Geschäftsführer wirkt, der Mitarbeit von Karola Gerlach. Die Inhaberin der 2011 in Rostock gegründeten Pflegeakademie Gerlach ist eine Top-Führungskraft. „Ich werde mich als Schulleiterin auf die fachlichen Aspekte konzentrieren, während Herr Schätz die Voraussetzungen für den Unterrichtsbetrieb und dessen Organisation schafft“, sagt sie. Beide sind erleichtert, dass das Landesamt für Gesundheit und Soziales MV nach langwieriger Antragstellung grünes Licht für das Vorhaben erteilt hat. „Wichtig war, das Amt von einer qualitativ hochwertigen Ausbildung, die wir an der Schule leisten wollen, zu überzeugen“, sagt Gerlach. Zum Ausbilderkreis an der Schule zählen zirka 20 Dozenten in Festanstellung oder als Honorarkräfte.

Als Zielgruppe für die Pflegeschule haben Schätz und Gerlach Schulabgänger für eine Erstausbildung, aber auch Umschüler und Interessenten an einer Weiterbildung im Auge. Entsprechend vielfältig sind auch die angebotenen Modelle zur Ausbildungsfinanzierung. Sie reichen von Bildungsgutscheinen über das Programm zur Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen – das so genannte WeGebAU-Programm – bis hin zur Finanzierung über das Schulgeld.

 

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