zur Navigation springen

Nach Strassenfreigabe : Baumarkt feiert Ende einer wirtschaftlichen Durststrecke

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bauarbeiten in Rostocker Chaussee bescherten Hagebaumarkt Güstrow starke finanzielle Einbußen / Freigabe und 20-jähriges Bestehen fielen zusammen

von
erstellt am 29.Sep.2014 | 06:00 Uhr

„Die Leute finden uns wieder. Endlich ist der Parkplatz wieder rappelvoll“, freut sich Marktleiter Wilfried Minich. Passend zum 20-jährigen Bestehen des Güstrower Hagebaumarktes am Wochenende wurde die Rostocker Chaussee nach 16-monatiger Bauzeit am Freitag wieder freigegeben. „Ein glückliches Zusammentreffen“, sagt Minich. So hatte der Baumarkt im Gewerbegebiet Lindbruch gleich zwei Anlässe zum Feiern, denn die Zeit der Bauarbeiten war für den Markt sowie für die anderen Unternehmen in dem Güstrower Gewerbegebiet eine wirtschaftliche Durststrecke.

„Die Kunden konnten uns während der Bauphase zwar erreichen, aber wegen der Sperrung nicht mehr zurück in die Innenstadt fahren“, erläutert Minich. „Zum Beispiel hatten Kunden aus Dettmannsdorf keine Lust, einen Kilometer zu uns zu fahren, um dann sieben Kilometer Umleitung zurück auf sich zu nehmen.“ Minich, vor 20 Jahren Gründungsmitglied des Baumarktes und seit 19 Jahren Geschäftsführer, bezeichnet die jetzt zu Ende gegangene Baustelle „als eine der größten wirtschaftlichen Herausforderungen für den Markt in 20 Jahren“. Die Ertragseinbußen beziffert er auf rund 200 000 Euro. „Eine gewaltige Hausnummer. Das konnten wir nur schultern, weil wir ein starkes Unternehmen sind und uns darauf vorbereitet haben.“

Doch am vergangenen Aktionswochenende zum 20-jährigen Bestehen war der Markt wieder voll. „So voll wie seit 16 Monaten nicht“, sagt Minich. „Die Stimmung unter unseren Mitarbeitern ist deshalb hervorragend.“ Bis gestern gab es viele Angebote rund um und im Güstrower Hagebaumarkt. So animierten u.a. Schüler des Güstrower John-Brinckman-Gymnasiums Kunden mit Spielen. Im Gegenzug will Minich ihren Abiball finanziell unterstützen. „Wir verstehen uns als regionales Unternehmen und wollen uns deshalb auch als Mitglied des Gemeinwesens in der Stadt einbringen“, sagt der Güstrower Marktleiter.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen