Vorhaben 2016 : Baulücken in Altstadt schließen

Das Neubauvorhaben „Gleviner Ecke“ in Güstrow, das WGG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt und Prokuristin Angela Matz hier präsentieren, soll im kommenden Juni fertiggestellt sein.
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Das Neubauvorhaben „Gleviner Ecke“ in Güstrow, das WGG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt und Prokuristin Angela Matz hier präsentieren, soll im kommenden Juni fertiggestellt sein.

Wohnungsgesellschaft Güstrow investiert dieses Jahr im Stadtgebiet rund 7,8 Millionen Euro in Neubauten und größere Sanierungen

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11. Januar 2016, 21:00 Uhr

Neubauten in der Güstrower Altstadt – darauf legt die Wohnungsgesellschaft Güstrow (WGG) auch in diesem Jahr einen ihrer Schwerpunkte. Die mit einem Bestand von mehr als 4400 Wohnungen größte Wohnungsgesellschaft der Barlachstadt will im Juni die bereits im vergangenen Mai begonnene „Gleviner Ecke“ fertiggestellt haben. Dazu gehören die beiden Neubauten Gleviner Straße 16 und Lange Straße 26 mit sieben Wohnungen und einem Geschäft. Größtes Vorhaben mit Gesamtkosten von knapp zwei Millionen Euro ist der Neubau Gleviner Straße 13/14, der Lückenschluss am Standort des ehemaligen Hotels „Stadt Krakow“. Baubeginn soll im Mai, Fertigstellung im Juni 2017 sein.

„Wie auch andere setzen wir darauf, in der Altstadt zeitgemäßen Wohnraum zu schaffen“, sagt WGG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt. Auch zukünftig werde es ein wesentlicher Punkt der WGG sein, Baulücken in der Altstadt zu schließen. „Wir werden mit Neubauten in der Güstrower Altstadt weitermachen“, unterstreicht er. Der Trend, in der Innenstadt zu wohnen, sei ungebrochen. Mit den derzeitigen Vorhaben schafft die WGG im Zentrumsbereich 30 neue Wohnungen. Dazu zählt auch das Wohnhaus mit acht Wohnungen am Domplatz 18. Dazu laufen bereits die Planungen. Das Vorhaben soll aber erst 2017 umgesetzt werden.

Zehn Wohnungen soll der Neubau in der Gleviner Straße an der Stelle wo einmal das Hotel „Stadt Krakow“ stand bekommen. „Als Besonderheit ist hier ein innenliegender Aufzug geplant, wodurch die Wohnungen barrierefrei sind“, sagt WGG-Prokuristin Angela Matz. Es handele sich um ein Gebäude, dass jedoch optisch in drei untergliedert sei, „um die Kleinteiligkeit der Innenstadt aufzunehmen“, erläutert sie.

Insgesamt will die WGG in diesem Jahr rund 7,8 Millionen Euro in Neubauten, Instandhaltungen sowie größere Sanierungen investieren, ungefähr so viel wie bereits im vergangenen Jahr. „Größtenteils mit Eigenkapital“, unterstreicht Schmidt. Im Bestand befinden sich aktuell zirka 4400 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 252 000 Quadratmetern in allen Stadtteilen. Der Leerstand befindet sich weiterhin auf einem niedrigen Niveau, er beträgt nur 44 Wohnungen. Die Unterbringung von Flüchtlingen spiele dabei kaum eine Rolle, sagt Geschäftsführer Schmidt. Lediglich 18 Wohnungen hat die WGG zurzeit an den Landkreis für Flüchtlinge vermietet. „Beim jetzigen Vermietungsstand denken wir über Rückbau überhaupt nicht nach“, sagt er.

Größtes Sanierungsvorhaben in diesem Jahr ist der Wohnblock Am Eicheneck 1-4. „Wir werden das Gebäude innen und außen auffrischen“, kündigt Schmidt an. Ab Mai sollen dazu 1,1 Millionen Euro eingesetzt werden. Dach, Fenster, Fassade, Heizung und einiges mehr wird gemacht. In der Platanenstraße 1-4 sowie in der Werlestraße werden zudem die Außenfassaden saniert. Dazu kündigt die WGG noch Mieterversammlungen an.

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