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Wohnungsbau in Laage : Barrierefrei am Fischteich wohnen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Doppelhäuser mit Zwei- und Dreizimmerwohnungen entstehen in Laager Neubaugebiet

svz.de von
erstellt am 28.Dez.2015 | 10:46 Uhr

Er hat in Laage das alte Schulhaus saniert, das Marienstift, das Otto-Intze-Haus und die Korff’sche Villa. „Er ist rastlos“, sagt seine Frau und so konnte er nicht widerstehen, als ein Grundstück im Wohngebiet „Am Fischteich“ in Laage unter den Hammer kam. Diesmal saniert Andreas Pieper nicht, er lässt barrierefreie Wohnungen bauen.

Lange ist es her, dass ein Investor rund 6000 Quadratmeter Bauland direkt am Fischteich kaufte und mit dem Bauen begann. Schnell kehrte auf der Baustelle wieder Ruhe ein. Es blieben allein drei Grundplatten. Wo der Boden nicht versiegelt war, schlich sich die Natur zurück. Ende 2014 ersteigerte Andreas Pieper das Areal. Ein Angebot für ältere Menschen zu unterbreiten, das hatte er von Anfang an im Sinn. Immer wieder mal sei das Gespräch darauf gekommen, habe er eine Nachfrage nach barrierefreiem Wohnungen verspürt.

Ende Oktober begannen die Arbeiten. Die alten Grundplatten passten nicht ins Konzept und mussten weg. Drei der Häuser im Bungalowstil haben bereits ein schützendes Dach. „Es entstehen sieben Doppelhäuser mit einem kleinen ,Dorfplatz’ in der Mitte, einem Bereich zum Verweilen, ein paar Bäume, Bänke“, berichtet der Laager Malermeister, der in diesem Falle privat mit Frau Sabine und Sohn Lars das Projekt verwirklicht. Die Doppelhäuser bestehen aus einer Zwei- und einer Dreizimmerwohnung. Nur in einem Fall sind es zwei Dreizimmerwohnungen. Sie sollen vermietet werden. Ein kleines Stück Garten wird zu jeder Wohnung gehören. 2016 zu Weihnachten sollen die Mieter eingezogen sein, kündigt Sabine Pieper an. Erste Interessenten hätten sich schon gemeldet. „Sicher ist es ein besonderes Angebot an ältere Menschen. Genauso können Jüngere hier wohnen“, betont Andreas Pieper, der sicher auch anderswo hätte investieren können. „Wir sind mit Laage so verwachsen. Hier kennt man die Leute“, versucht Sabine Pieper eine Erklärung dafür, dass sich die Familie in der Recknitzstadt engagiert.

 

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