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Güstrow: Theaterprogramm im September : Barlachtheater startet in neue Saison

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Mit dem 1. Philharmonischen Konzert der Neubrandenburger Philharmonie, die Werke von Grieg, Bruch und Sibelius spielt, startet das Ernst-Barlach-Theater Güstrow am Freitag um 19.30 Uhr in die neue Spielsaison.

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erstellt am 11.Sep.2013 | 10:30 Uhr

Güstrow | Mit dem 1. Philharmonischen Konzert der Neubrandenburger Philharmonie, die Werke von Grieg, Bruch und Sibelius spielt, startet das Ernst-Barlach-Theater Güstrow am Freitag um 19.30 Uhr in die neue Spielsaison. Insgesamt stehen in diesem Monat noch fünf Theaterhöhepunkte auf dem Programm.

Ana Sojor, die international auftretende Flamencotänzerin und Malerin, will das Güstrower Publikum am 20. September ab 19.30 Uhr mit ihrer Flamenco-Show im Theater begeistern. Im Laufe nur weniger Stunden verwandelt sie in genialer Weise jede Bühne in eine spanische Bodega. Was diese Frau tanzt, ist Flamenco-Energie bis in die Fuß- und Fingerspitzen. Ana Sojor definiert den Flamenco als Ausdruckstanz komplett neu. Lyrisch schreitet sie über die Bühne, um im nächsten Moment wie entfesselt die ekstatische Freude temperamentvoll in Szene zu setzen.

Das "Jahrmarktsfest zu Plundersweilern" heißt das Schauspiel von Peter Hacks, das nach Johann Wolfgang von Goethe am 26. September um 18 Uhr von der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz in Güstrow aufgeführt wird. Hoch her geht es beim Jahrmarktsfest in Plundersweilern. Marktschreier, Possenreißer und Kleinkünstler beleben die Szene. Die Besucher erwarten voll Spannung das Stück der fahrenden Theatertruppe. Als sich der Vorhang hebt, wird die Historie um Esther, den Perserkönig Ahasveros, den Minister Haman und den Hofjuden Mardochai gezeigt. Es geht um antisemitisches Machtkalkül und Hofintrigen. Zwischendurch greift das Publikum immer wieder in die Handlung ein. Peter Hacks bearbeitete Goethes Text, der mit über 160 Aufführungen zu seinen erfolgreichsten Werken gehört. Den dritten Akt, der bei Goethe nicht existierte, setzte er dazu und machte aus dem eigentlich als Racine-Parodie angelegten Stück ein Stück über Liebe und Weltweisheit, durchsetzt mit einer auf seine Zeit bezogenen Literatursatire. 18 Rollen werden dabei von nur drei Darstellern verkörpert.

Mit seinem Programm "Drei Engel für Deutschland" gastiert das Kabarett "Leipziger Pfeffermühle" am 28. September um 19.30 Uhr im Güstrower Theater. Gott ist es langweilig und seine Frau drängt ihn, doch mal wieder was zu erschaffen, zum Beispiel eine Welt, in der man, bzw. Frau auch mal shoppen gehen kann. So schuf Gott die Erde mit samt der Bundesrepublik. Doch trotz Mehrparteiensystem, gelber Tonnen, All-inclusiv-Reisen blieb sie so unvollkommen, dass Gott zur Verwaltung und Nachbesserung noch schnell den öffentlichen Dienst erschaffen musste, also den HÖD, den Himmlischen Öffentlichen Dienst mit samt seinen engelsgleichen Mitarbeitern in der Abteilung D wie Deutschland. Dort arbeiten drei Engel mit dem ewigen Auftrag, die Republik vor dem Absturz zu retten.

Das Mecklenburgische Landestheater Parchim zeigt in einer Familienvorstellung am 29. um 16 Uhr und in einer Aufführung für Schul- und Kindergartengruppen am 30. September um 10 Uhr das Kinderstück von Paul Maar "Am Samstag kam das Sams zurück". Das Sams ist zurück. Frech und vergnügt und mit vielen neuen Wunschpunkten im Gesicht erscheint es in Herrn Taschenbiers Wohnung. Nach allerhand Aufregungen um eine komplizierte Wunschmaschine verwendet Herr Taschenbier den allerletzten Wunschpunkt, um zu wünschen, dass das Sams für immer bei ihm bleibt.

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