Barlachstiftung Güstrow : Barlachs Werk optimal eingelagert

Volker Probst (r.) freut sich über den neuen Grafikschrank, den Edgar Föniger und Christin Burmeister von den Stadtwerken Güstrow gestern offiziell übergaben.
Volker Probst (r.) freut sich über den neuen Grafikschrank, den Edgar Föniger und Christin Burmeister von den Stadtwerken Güstrow gestern offiziell übergaben.

Stadtwerke übergeben Grafikschrank an Barlachstiftung Güstrow.

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05. Mai 2017, 12:00 Uhr

Die Güstrower Ernst-Barlach-Stiftung sortiert ihren gesamten Bestand an Zeichnungen und Grafiken von Ernst Barlach neu. Rund 1400 Einzelzeichnungen sowie bibliophile Buchausgaben des Künstlers werden chronologisch geordnet und sachgerecht im Keller der Stiftung eingelagert. Da kommt die Spende eines neuen Stahlgrafikschrankes der Güstrower Stadtwerke gerade recht.

Bereits 2016 konnte ein erster Grafikschrank mit Hilfe der Stadtwerke aufgestellt werden. Ein Dritter folgt nächstes Jahr. „Dann können wir unseren kompletten Werkbestand an Zeichnungen unterbringen und haben sogar noch Reserven“, sagt Dr. Volker Probst, Geschäftsführer der Barlachstiftung. Durch die Grafikschränke werde die Lagerung und das Auffinden der einzelnen Werke wesentlich erleichtert.

In den Jahren des Bestehens der Stiftung seit 1994 ist nicht nur der Bestand an Zeichnungen, Druckgrafiken und Handschriften Barlachs zahlenmäßig angewachsen. Durch fortschreitendes Einlegen in Passepartouts aus säurefreiem Museumskarton ist der Platzbedarf in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen. „Wir möchten dazu beitragen, dass das Museum seinem Auftrag gerecht werden kann, für die künftigen Generationen dieses Kulturgut von immensem gesellschaftlichen Wert zu bewahren“, sagt Edgar Föniger, Geschäftsführer der Stadtwerke Güstrow.

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