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Güstrower Anzeiger

24. September 2017 | 23:21 Uhr

Speedwayday : Bahn-Luft geschnuppert

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

VR-Speedway-Day lockte am Herrentag hunderte Fans und Familien ins Güstrower Speedwaystadion

Mit einem „Space-Train“ einige Runden drehen, nach Herzenslust auf der Hüpfburg toben oder den Blick ins Fahrerlager des MC Güstrow werfen – das alles und mehr bot der VR-Speedway-Day, der von hunderten Güstrowern und Gästen genutzt wurde. Genau dieses Familienkonzept scheint es zu sein, was Väter, Mütter und Kinder immer wieder am Himmelfahrtstag zum Speedwaystadion pilgern lässt. „Die Kinder sind vom Speedway begeistert und es gibt auch rundum ein schönes Angebot“, lobt Marco Stüwe aus Güstrow diese Veranstaltung.

So wie er kommen Jahr für Jahr Familien, um einen schönen Nachmittag im Speedwaystadion mit kostenfreien Angeboten zu erleben. Für den Verein MC Güstrow ist er schon zu einem festen Punkt im Terminplan geworden. „Wir möchten zum Einen den Blick ins Fahrerlager öffnen, daneben aber auch eventuellem Nachwuchs den Kontakt zum Sport ermöglichen und natürlich auch Zuschauer ansprechen für unsere Veranstaltungen“, fasst Gunnar Mörke das Ziel dieses Tages der offenen Türen zusammen.

Eine gute Möglichkeit, um schon Kinder für diesen Sport zu begeistern, ist das alljährliche Rennen für Radfahrer. Es starteten diesmal 21 Kinder zwischen 6 und 15 Jahren in drei Alters-Gruppen. Sie absolvierten die 280-Bahn-Meter mit höchster Konzentration und gaben in den vier anberaumten Rennen alles. Doch manch einer verschätzte sich mit seiner Kraft und so wurde oftmals der zuerst hinten liegende dann doch strahlender Sieger. Lena Koch als einziges Mädchen hatte allerdings hartes Brot, konnte den Jungs kein Paroli bieten. „Es ist ganz schön anstrengend“, schnaufte sie nach der Runde. Doch dabei sein ist schließlich alles, und vielleicht entpuppt sich einer der gestrigen Radfahrer ja irgendwann als neues Speedway-Talent? Jedenfalls wurde wie bei den „Großen“ gestartet. Letztlich aber konnte nur einer gewinnen – scheinbar! Denn in einer der drei Gruppen gab es mit Alec Hagemeister und Max Schwinkendorf sogar zwei strahlende Sieger, da sie punktgleich waren. Leon Schweder und Robin Zimmermann waren die Gewinner in den beiden anderen Gruppen.

Anschließend starteten erste Rennen für die Norddeutschen Meisterschaften, dazu die Quads und schließlich gingen auch die Oldies für ein Rennen ins Oval. „Das passt einfach gut in die familiäre Atmosphäre“, meint Gunnar Mörke.

So verwundert es auch nicht, dass es sich manche Familie auf dem Rasen bequem gemacht hat. So auch Jan Wuttke mit Melanie Koch und den Kindern Noel-Maximilian (6) und Fynn-Niklas (2) aus Parchim. „Wir besuchen Oma und Opa in Güstrow, und unsere Kinder lieben Motorräder“, erzählt Melanie Koch. Meistens seien sie darum auch beim Speedway-Day in Güstrow zu finden. Bikergruppen, Familien und Speedwayfans erlebten auch Dank des trockenen Wetters einen erlebnisreichen Nachmittag.


 


 

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