Güstrow : Bäreneis für die süßen Petze

Fred schleckt das Eis immer im Wasser.
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Fred schleckt das Eis immer im Wasser.

Bei dieser Hitze bekommen die Bären Fred und Frode im Natur- und Umweltpark Güstrow dieses besondere Leckerli zur Erfrischung

svz.de von
26. Juli 2014, 06:00 Uhr

Wenn die Hitze so groß ist wie in den vergangenen Tagen, bekommen die Bären Fred und Frode im Natur- und Umweltpark (Nup) Güstrow – Bäreneis. SVZ schaute gestern bei der Produktion zu. Es wird das Eis für die heutige Fütterung sein. Die besondere Leckerei und Erfrischung gibt es für die Petze immer bei der Schaufütterung um 14.30 Uhr. Bären-Tierpflegerin Petra Koppe: „Das ist die Kaffeezeit für Fred und Frode. Da bekommen sie immer Kuchen und als Erfrischung ihr Spezial-Eis.“ Gestern wollten das rund 100 Besucher sehen. Sie hatten ihren Spaß als die Bären, die seit 2006 im Nup sind, einen Pfannkuchen und ein Quarkbällchen nach dem anderen fingen und verspeisten. Dazwischen ließ es sich Petra Koppe nicht nehmen, ihre pelzigen Lieblinge zu ärgern, indem sie ihnen Brot zuwarf. Das merkten die listigen Tiere aber sofort. Fangen und ins Wasser werfen waren ein Bewegung. Danach warteten sie wieder auf die süßen Stücke.

Als der Eimer leer war, ging es an das Eis. Das entsteht so: Petra Koppe nimmt Mohrrüben, Broccoli, Nektarinen, Äpfel, Birnen, Rindfleisch und Hundekuchen als Zutaten. Das wird alles in zwei Eimer geschnitten. Wasser dazu, 24 Stunden in den Eisschrank – fertig ist das Bäreneis. Das flog gestern wie immer im hohe Bogen zu den Bären. Gelenkig und schnell wie sie sind, hatten es beide sofort zwischen den Tatzen. Während Fred umgehend im Wasser anfing zu fressen, schwamm Frode ans Land und verspeiste dort das Eis. Petra Koppe: „Das war von Anfang an so. Vielleicht kann Frode nicht so gut auf dem Stein stehen, den Fred entdeckt hat.“

Kuchen zum Kaffee reicht aber natürlich nicht, um den Bären den Winterspeck anzufüttern. Koppe: „Normal geben wir Fisch, Brot, Obst und Gemüse. 8 bis 10 Kilogramm frisst jeder. Ende des Sommers sind es 16.“ Jetzt wiegen sie erst 300 Kilogramm. Um den Winterschlaf gut zu meistern, müssen sie sich noch 100 Kilogramm anfuttern. Petra Koppe: „Das schaffen sie, denn dafür sorgen wir ja.“


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