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Gehörlosenschule Güstrow : Baby-Projekt: für zwei Tage Mutter oder Vater sein

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

„Fit für Familie“: Schüler der Gehörlosenschule müssen Elternqualitäten unter Beweis stellen

Füttern, aufstoßen lassen, streicheln oder windeln – Beim Projekt „Fit für Familie“ der Familienbildung der Arbeiterwohlfahrt Güstrow und „pro familia“ müssen die Schüler des Landesförderzentrums mit dem Schwerpunkt Hören in Güstrow ihre Elternqualitäten beweisen. Bereits seit Februar beschäftigen sich die 14- bis 18-Jährigen einmal wöchentlich mit Fragen rund um Familie und Partnerschaf. In dieser Woche mussten sie für zwei Tage Aufgaben wie eine junge Mutter oder Vater übernehmen. Sie kümmerten sich um Babysimulatoren, so wie um ein echtes Baby. Keine leichte Aufgabe.

„Wir wollten den Schülern mit dem Projekt näher bringen, wie es mit einem Baby sein wird“, sagt Schulsozialarbeiterin Stefanie Meyer. Die Schüler, die aus verschiedenen Klassen kommen, übernachteten gemeinsam. Nur so konnten sie alle Schüler einbinden, auch die, die gar nicht hören können. Beim Schreien der Babysimulatoren leuchtete eine Lampe. „Dennoch sind die Schüler bei diesem Projekt auf die Unterstützung der anderen angewiesen“, stellte Ilona Hänsel, Leiterin des Familienzentrums der Awo klar.

Am 20. Mai wird das Projekt in der Gehörlosenschule abgeschlossen. Doch für Ilona Hänsel steht fest: „Es war für uns eine tolle Erfahrung und wir werden daran anknüpfen und weitere Projekte planen“, sagt sie.  

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