Kreishandwerkerschaft Güstrow : Azubis im Kfz-Handwerk begehrt

Der Beruf des Kfz-Mechatronikers ist bei vielen Auszubildenden weiterhin erste Wahl.
Der Beruf des Kfz-Mechatronikers ist bei vielen Auszubildenden weiterhin erste Wahl.

Einstellungsgespräche für das kommende Lehrjahr in zahlreichen Betrieben der Fahrzeuginnung Güstrow.

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17. April 2018, 05:00 Uhr

Die heiße Phase läuft: Aktuell finden in vielen Meisterbetrieben der Fahrzeuginnung Güstrow die Einstellungsgespräche für das kommende Lehrjahr statt, denn nach wie vor erfreut sich die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker großer Beliebtheit. Die ersten Lehrverträge sind bereits unterschrieben, allerdings ist der Bedarf in den Ausbildungsbetrieben nach wie vor groß. „Viele Lehrstellen bleiben leider wohl auch in diesem Jahr unbesetzt“, sagt Ulf Gudacker, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Güstrow. „Dennoch bemerken wir, dass die Lehrlingszahlen wieder leicht ansteigen und sich die Jugendlichen verstärkt nach einer Ausbildung in der Region vor Ort umschauen.“ Der Beruf des Kfz-Mechatronikers sei dabei bei vielen erste Wahl, wie die Ausbildungszahlen der vergangenen Jahre belegen würden, bestätigt auch Volker Pusch, Obermeister der Fahrzeuginnung.

Die Berufsschule in Güstrow sei durch alle Lehrlinge im Landkreis gut zu erreichen, wie auch die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung in Schwerin, wirbt Gudacker. Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung würden die Auszubildenden mit den ständigen Veränderungen und Herausforderungen im Kfz-Handwerk konfrontiert und so einen zukunftsorientierten Beruf erlernen. Stichwort hierbei sei die Elektromobilität und weitere alternative Antriebstechnologien. „Ein Kfz-Mechatroniker von heute ist fit in vielen Bereichen des Handwerks: Mechanik, Elektronik und Informatik. Die technische Entwicklung ist weiterhin rasant und trägt so dazu bei, dass wir unseren Ausbildungsberuf permanent qualitativ weiterentwickeln müssen“, sagt Udo Hintze, Lehrlingswart der Fahrzeuginnung Güstrow.

Doch nicht nur der Kfz-Mechatroniker ist ein gesuchter Ausbildungsberuf. Auch die Lehre für Automobilkaufleute (dreijährige Ausbildungsdauer), zum Karosseriebauer (drei Jahre) sowie zum Fahrzeuglackierer (drei Jahre) sind in Meisterbetrieben der Fahrzeuginnung möglich.

„Beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung sind vor allem die Sozialkompetenzen“, betont Gudacker. „Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit sowie Spaß an der Arbeit im Team sind das A und O. Da ist dann auch die schulische Vorleistung oft nur zweitrangig. Nichtsdesto trotz sollte eine gewisse Affinität zum Handwerk schon dabei sein. Dreckige Hände zum Feierabend werden auch weiterhin zum Berufsbild gehören“, sagt Ulf Gudacker.

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