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Wohnungsgenossenschaft : AWG will Platz in 1. Liga behaupten

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bilanz auf Vertreterversammlung in Güstrow: 2013 erfolgreiches Jahr / Mitgliederanstieg und wieder Dividendenzahlung

Auf der 25. Vertreterversammlung der Allgemeinen Wohnungsbau-Genossenschaft Güstrow (AWG) zog Vorstandschef Norbert Karsten jetzt einen Vergleich zum Sport. „Unser Wohnungsunternehmen spielt in der 1. Liga. Das haben die Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahres gezeigt. Dieser Platz muss aber Jahr für Jahr durch große Anstrengungen verteidigt werden“, sagte er vor 55 Vertretern der sieben Wahlbezirke. Neben zahlreichen Veranstaltungen, die für ein buntes Leben in der Genossenschaft sorgen und den Zusammenhalt der Mitglieder stärken, verwies Karsten auf wichtige Weichenstellungen im vergangenen Jahr.

So erfolgte im Herbst die Verschmelzung mit der AWG Krakow am See. „Wir sind sehr herzlich aufgenommen worden und schätzen die Hilfe, die bei auftretenden Problemen aus Güstrow kommt“, versicherte Wilfried Hinnerichs, der für die AWG-Mieter im Luftkurort Ansprechpartner ist.


„Sonnenhof“ als erfolgreiches Projekt


Als das Jahr 2013 bestimmende Vorhaben führte Norbert Karsten das Neubauprojekt „AWG-Sonnenhof“ an. Terminlich, so der Vorstandsvorsitzende, liege man im Plan und auch die Vermietung der bisher fertig gestellten 38 Wohnungen sei gelungen. In zirka sieben Wochen stehe die Übergabe von sieben Wohnungen im Turmhaus und im Juli die von sechs Wohnungen in der Schnoienstraße an. „Dann haben wir dieses große innerstädtischen Bauvorhaben abgeschlossen und werden auch im geplanten finanziellen Rahmen bleiben“, sagte Karsten.

Durch die Verschmelzung mit der AWG Krakow am See und die allgemeine Geschäftstätigkeit hat die Genossenschaft einen Mitgliederzuwachs von 135 Menschen zu verzeichnen. Per Jahresanfang zählt die AWG Güstrow nun 2578 Mitglieder. Auch wirtschaftlich weist das Wohnungsunternehmen eine erfolgreiche Bilanz auf, so dass die Vertreterversammlung erneut die Zahlung einer Dividende an die Mitglieder beschließen konnte. „Ihr Geld ist bei uns in sicheren Händen. Es wird nicht irgendwo im Ausland angelegt, sondern in Ihren Häusern“, versicherte Karsten den Vertretern.

Der Vorstandsvorsitzende nannte auch künftige Aufgaben. Das seien kurzfristig die Fertigstellung des „Sonnenhofs“ und des Bauvorhabens Feldstraße 23/24. Langfristig habe die AWG der Stadt ein Angebot zur Neugestaltung und Nutzung des Klosterhofes unterbreitet. Auch gelte es, eine neue Hausordnung, die umfangreich diskutiert und von der Vertreterversammlung beschlossen wurde, umzusetzen. „Der Kampf um den Klassenerhalt 2014 hat längst begonnen. Wir sind dafür gut aufgestellt“, schloss Karsten mit dem aus dem Sport entlehnten Bild.



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