AWG Güstrow : AWG nimmt viel Geld in die Hand

Ein großes Vorhaben in diesem Jahr: Norbert Karsten und Brigitte Kornmesser präsentieren den geplanten Neubau in der Güstrower Feldstraße 23/24. In das Projekt investiert die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft Güstrow rund 1,5 Millionen Euro.
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Ein großes Vorhaben in diesem Jahr: Norbert Karsten und Brigitte Kornmesser präsentieren den geplanten Neubau in der Güstrower Feldstraße 23/24. In das Projekt investiert die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft Güstrow rund 1,5 Millionen Euro.

Wohnungsgenossenschaft investiert fünf Millionen Euro in Güstrower Wohnungsmarkt / Tag der offenen Tür am 5. April an fünf Standorten

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31. März 2014, 06:00 Uhr

„Wir haben unser Geld nicht auf den Cayman-Inseln, sondern investieren es in unsere Häuser.“ Diese Aussage von Norbert Karsten, Vorstandsvorsitzender der Allgemeinen Wohnungsbaugenossenschaft Güstrow (AWG), soll verdeutlichen: das Geld der aktuell 2626 Genossenschaftsmitglieder ist gut angelegt. Das Jahr 2013 sei für die AWG zudem sehr positiv verlaufen, so Karsten. „Deshalb werden wir bei der Aufsichtsratssitzung am 14. April für die Mitglieder eine Dividende von einem Prozent vorschlagen.“ Das soll dann auf der Vertreterversammlung am 10. Mai festgeklopft werden. Und die AWG investiert weiter in den Güstrower Wohnungsmarkt: allein in diesem Jahr nimmt die Genossenschaft dafür fünf Millionen Euro in die Hand.


Modernisierungen in Güstrower Südstadt


Der Großteil der zurzeit 2303 Wohnungen der AWG liegt in der Güstrower Südstadt. Deshalb wird auch hier am meisten investiert. So steht in der Ringstraße 9 bis 15 die komplette Sanierung von 70 Wohnungen an. Aufwand: zwei Millionen Euro. „Schon in zwei Wochen soll es losgehen. Im Spätherbst wollen wir fertig sein“, sagt Karsten. Ebenso wird es in diesem Jahr eine energetische Sanierung der Straße der DSF 44 bis 50 geben. „Aber in der Südstadt liegen Freud und Leid eng beieinander“, hebt der AWG-Vorstandsvorsitzende hervor. So soll das Gebäude Werner-Seelenbinder-Straße 9 bis 12 im kommenden Jahr abgerissen werden. „Die Nachfrage in dem Gebiet geht zurück“, begründet Karsten.

Ein großes Vorhaben plant die AWG in der Feldstraße 23/24. Hier wird es in der Baulücke einen Neubau mit zehn Wohnungen geben. Die Vorbereitungen haben begonnen. Gleichzeitig werden im Haus daneben vier Wohnungen saniert. 1,5 Millionen Euro sind insgesamt eingeplant. Karsten rechnet mit einer Bauzeit von einem Jahr.

Die Feldstraße ist nur eines der Projekte der AWG, das die Genossenschaft bei ihrem großen Tag der offenen Tür am 5. April von 9 bis 14 Uhr vorstellt. An fünf Standorten im Güstrower Stadtgebiet gibt es an diesem Tag einen Mix aus Informationen und Unterhaltung. Als Medienpartner ist die SVZ mit im Boot. „Dieser Tag ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden“, sagt Vorstandsmitglied Brigitte Kornmesser. „Wir wollen vor allem sämtliche Generationen mit unserem Angebot ansprechen.“ Im Genossenschaftstreff ist das Programm auf Kinder ausgerichtet und im AWG-Rosenhof sollen sich vor allem die Senioren angesprochen fühlen.

Auch die Stadtwerke Güstrow sind in den Tag der offenen Tür der AWG eingebunden. So können Besucher das neue Blockheizkraftwerk im Schlauchturm in der Baustraße besichtigen. Zudem gibt es Musik, Kabarett, einen Flohmarkt, Vorträge und vieles mehr (siehe Programm).


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