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Baupläne : AWG nimmt Neubau in Altstadt in Angriff

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Vertreterversammlung der AWG im Kurhaus / Zustimmung für Projekt Lange Straße/Kattrepel / Lückenschluss beginnt noch in diesem Jahr

Die gewählten Vertreter der Allgemeinen Wohnungsbaugenossenschaft Güstrow-Parchim und Umgebung e.G. (AWG) trafen sich am Sonnabend im Güstrower Kurhaus zur 26. Ordentlichen Vertreterversammlung. Sie erhielten Einblick in den Haushalt der Genossenschaft, zu der 3600 Mitglieder gehören, und stimmten über künftige Vorhaben ab.

Erstmals begrüßte Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Müllner 14 direkt gewählte Vertreter aus Parchim und zwei Vertreter aus Krakow am See. „Damit sind die Verschmelzungen der letzten beiden Jahre endgültig vollzogen“, stellte Müllner fest. Das Vermögen und die Eigenkapitalquote der Genossenschaft ist aufgrund der Verschmelzung der Güstrower AWG mit den Genossenschaften Parchim und Krakow am See so hoch wie noch nie. „Mehr als 106 Millionen Euro beträgt das Vermögen, das sich unter anderem aus Grundstücken, unseren Häusern und dem Barvermögen zusammensetzt“, berichtete Vorstandsvorsitzender Norbert Karsten. Darauf könne man zu Recht stolz sein.

Die 4,2 Millionen Euro Barvermögen seien eine gute Grundlage für geplante Bauvorhaben, ließ der Vorstandsvorsitzende wissen. Das gilt unter anderem für zwei Häuser, die an der Ecke Lange Straße/Kattrepel in Güstrow entstehen sollen. Das Grundstück ist bereits erworben, die Genehmigungsplanung ist erstellt und der Bauantrag wird eingereicht. „Wir rechnen mit einer Bearbeitungszeit von drei Monaten, dann könnten wir im III. Quartal mit dem Bau beginnen“, denkt Ulrich Reimer, Abteilungsleiter Technik. Mit dem Bau wolle die AWG nicht nur einfach ein Angebot mehr machen, sondern auch die Standortvielfalt weiter verbessern. Ein Haus hat die AWG bereits in der Langen Straße saniert, jetzt gehe man daran, eine Baulücke füllen. Es sei ein guter Standort, der durch den Blick ins Grüne zugleich mit Innenstadtlage punkten würde.

Neben einer gewerblich nutzbaren Einheit im Erdgeschoss des Gebäudes zur Langen Straße hin sind in den drei Etagen der Häuser acht Wohnungen geplant. Vier 2-Raum-Wohnungen sowie weiter 3- und 4-Raum-Wohnungen werden zwischen 87 und 101 Quadratmeter groß. „Wir haben uns bewusst auch für einige größere Wohnungen entschieden, weil wir glauben, dass es auch dafür ein Klientel gibt“, meint Ulrich Reimer.

Auf dem gemeinsamen Hof der beiden Häuser sind keine Pkw-Stellflächen vorgesehen, da nur wenige Meter entfernt der Parkplatz an der Bleiche liegt. Beim kürzlichen Tag der offenen Tür hatte die AWG schon mal Einblick in das Vorhaben ermöglicht. Am Sonnabend gaben die Vertreter mit großer Mehrheit ihr Votum für das immerhin 1,65 Millionen-Euro-Projekt ab. Noch dieses Jahr könnte der Rohbau fertig werden.  


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