Güstrow : AWG mit drei großen Vorhaben

Marco Mischinger (links) und Norbert Karsten vor dem Projekt in Krakow am See. Das Vorhaben wird am 13. März um 16 Uhr im Atrium der Schule der Öffentlichkeit vorgestellt.
Marco Mischinger (links) und Norbert Karsten vor dem Projekt in Krakow am See. Das Vorhaben wird am 13. März um 16 Uhr im Atrium der Schule der Öffentlichkeit vorgestellt.

Baustart im „Klosterhof“ in Güstrow sowie neue Wohnungen in Parchim und Krakow am See.

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23. Januar 2018, 05:00 Uhr

Klausurtagungen mit Vorstand und Aufsichtsrat zum Jahresanfang haben bei der Allgemeinen Wohnungsbau-Genossenschaft (AWG) Güstrow-Parchim und Umgebung eG Tradition. Anfang Januar wird dabei Bilanz über das Erreichte gezogen und die Vorhaben für das neue Jahr diskutiert.

„2017 hat unsere Genossenschaft für knapp 6,7 Millionen Euro neu gebaut sowie Wohnungen modernisiert und instand gehalten“, berichtet Vorstandsmitglied Marco Mischinger. Für 2018 sind für diese Aufgaben noch einmal eine gute Million Euro mehr eingeplant. Wobei Vorstandschef Norbert Karsten und Marco Mischinger drei große Vorhaben benennen. An der Spitze steht das Projekt „Klosterhof“, bei dem nach erfolgtem Abschluss der archäologischen Grabungsarbeiten in Kürze mit dem Bau der Häuser drei und vier begonnen werden soll. Der Zuschlag für den Hochbau ist erteilt, die Ausschreibungen für den Innenausbau laufen. „Unser Ziel ist, so viele Aufträge wie möglich an verlässliche Partner aus der Region zu vergeben“, bestätigt Mischinger. Insgesamt sollen bis Anfang 2020 im Klosterhof 23 neue und sieben modernisierte Wohnungen im Pferdemarkt 45 entstehen. Für das gesamte Projekt investiert die Genossenschaft eine Summe von knapp neun Millionen Euro.

Knapp drei Millionen Euro nimmt die AWG in die Hand, um in Parchim 25 altersgerechte Wohnungen nach dem Vorbild des „AWG-Rosenhofs“ zu schaffen. „Die Nachfrage sowohl in Güstrow als auch in Parchim ist riesig. Wir haben bereits Wartelisten angelegt“, sagt Norbert Karsten.

Das dritte große Vorhaben ist in Krakow am See geplant. Da wird die AWG neben dem Rathaus, also in zentraler Lage, ein Objekt mit insgesamt 20 Wohneinheiten errichten. Vier Wohnungen davon entstehen im historischen Bestand. Auch für dieses Projekt, das bis Ende 2019 abgeschlossen sein soll, greift die AWG tief in die Tasche und veranschlagt für die Realisierung über drei Millionen Euro. Am 13. März stellt die Genossenschaft das Projekt um 16 Uhr im Atrium der Krakower Schule der Öffentlichkeit vor.

„Trotz der großen Investitionsvorhaben vernachlässigen wir den Erhalt und die Modernisierung unseres Bestandes nicht“, versichert Marco Mischinger. Etwa 40 Prozent der veranschlagten Jahressumme sei für die Bestandspflege vorgesehen, sagt er. Ein Punkt auf der Liste der Vorhaben ist beispielsweise die Fassadensanierung in der Straße der DSF und in der Karl-Liebknecht-Straße in der Güstrower Südstadt. Allein für die Komplettsanierungen von Wohnungen ist ein Budget von 700 000 Euro eingeplant. „Wir achten darauf, dass wir die finanziellen Mittel entsprechend des Anteils der Wohnfläche in Güstrow, Parchim und Krakow am See aufteilen“, beteuert Mischinger. Insgesamt bewirtschaftet die AWG 3277 Wohnungen, davon knapp 2200 in Güstrow und knapp 90 in Krakow am See.

Vorgesehen ist für dieses Jahr ein Wechsel in der Führung der Genossenschaft. Norbert Karsten, der 40 Jahre für die AWG arbeitete und davon fast 25 Jahre an der Spitze des Vorstands stand, wird seinen wohlverdienten Ruhestand antreten. Den Staffelstab übernimmt Marco Mischinger, der zwar in große Fußstapfen tritt, aber kein Neuling ist. Zehn AWG-Jahre, davon über drei Jahre als Mitglied des Vorstands, stehen auf seiner Vita. „Marco Mischinger ist ein Garant für die kontinuierliche und zukunftssichere Entwicklung unserer Genossenschaft“, versichert Norbert Karsten.

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