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Tag der offenen Tür : AWG als Teil sozialer Infrastruktur

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Allgemeine Wohnungsgenossenschaft lud Sonnabend an fünf Standorten zum Tag der offenen Tür / 1000 Euro-Spende für Konzertharfe

Mit ihrem Tag der offenen Tür treffen die Mitarbeiter der Allgemeinen Wohnungsbaugenossenschaft Güstrow immer wieder den Nerv ihrer Mitglieder und der Bewohner. Selbst der größte Raum im AWG-Rosenhof bot nicht allen Platz, als „Die lieben Alten“ mit ihrem Programm „Teure Heimat – deine Pleiten“ auftraten. Ebenso war es im „Treff.Sonne“ in der Armesünderstraße, als Joachim Lang einen Vortrag über Bärbel Wachholz hielt und dabei aus seinem Buch las. Zuvor hatte hier der Chor der Volkssolidarität „Frohsinn und Harmonie“ gesungen.


Informationen und Unterhaltung


Für Vorstandsvorsitzenden Norbert Karsten hat der Tag vor allem zwei Komponenten: „Wir möchten unsere Mitglieder informieren und ihnen etwas Unterhaltung bieten“, sagt er. Und das taten sie beim 16. Mal zielgruppenorientiert. So gab es im AWG-Genossenschaftstreff draußen den Flohmarkt und drinnen konnten sich die Kinder bei Vorträgen der Musikschule sowie mit dem Zauberer Pit vergnügen. Zwischenzeitlich gab Sabine Moritz eine interaktive Märchenstunde. Für ältere Frauen und Männer war das Programm im Rosenhof gedacht. Für Interessierte war aber auch das Blockheizkraftwerk im Schlauchturm zu besichtigen und von den Stadtwerken wurde Energieberatung angeboten. Zwei Ausstellungen, in der Geschäftsstelle zeigte Siegfried Nicolaudius aus Güstrow Ölmalerei und im „Treff.Sonne“ stellt Annegret Goebeler aus Bützow Bilder aus. „Wir wollen ein Teil der sozialen Infrastruktur sein und bemühen uns immer wieder darum“, erklärt Karsten.

Wichtig ist allen, dass neben den Mitarbeitern der AWG an diesem Tag auch Mitglieder aktiv werden können. Viele tun es seit Jahren mit unvergleichlicher Treue. So beispielsweise Edith Grabow, die mit einigen Frauen vom „Kaffeeklatsch“ immer wieder für Kuchen sorgt. Die Einnahmen am Kuchenbasar werden ebenso wie die vom Flohmarkt für einen guten Zweck gespendet. Den Scheck über 1000 Euro nahm Ulrike Bennöhr, Leiterin der Musikschule, mit Freude in Empfang. „Wir sparen für eine Konzertharfe. Das ist schon ein toller Grundstock“, verrät sie. Um die Anschaffung finanzieren zu können, soll es weitere Aktionen geben, u.a. ein Benefizkonzert am 29. Juni im Schloss.

Die Informationen zu aktuellen Bauvorhaben, insbesondere zum Neubauprojekt „Feldstraße 23/24“ sowie zur Sanierung des Hauses Ringstraße 9 bis 15 mit 70 Wohnungen, bestätigten das. In der Ringstraße sollen u.a. die gesamte Außenhülle saniert, die Kellerdecke gedämmt und die Fenster erneuert werden. Heinzung, Eingangstüren sowie die elektrische Anlage werden modernisiert. Bereits am 14. April starten die Arbeiten in der Nr. 15. Das sieben Millionen Euro teure Projekt des AWG-Sonnenhofe ist noch nicht ganz fertig gestellt und schon beschäftigt sich die AWG mit einem weiteren. Überlegt wird, ob sich das Unternehmen an der Gestaltung des Klosterhofes beteiligen wird.




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