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14 Unfälle in Güstrow : Autos fahren im Minutentakt auf

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Schnee und Glätte sorgten gestern für 14 Unfälle in Güstrow, sieben in der Hafenstraße. Ein Caddy stieß in Knegendorf mit einem Linienbus zusammen. Der VW-Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Der Wintertag in Bildern:

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erstellt am 07.Dez.2012 | 08:32 Uhr

Güstrow | Schnee und Glätte sorgten gestern und vorgestern weiter für zahlreiche Unfälle. So stieß am Donnerstagnachmittag gegen 15.30 Uhr ein VW-Caddy in Knegendorf mit einem Linienbus der Güstrower Omnibus GmbH zusammen. Der Bus kam aus Knegendorf und befuhr die Kreisstraße in Richtung Recknitz. In einer Linkskurve kam des Busfahrer auf seiner Fahrbahnseite der VW-Caddy entgegen. Trotz eines Ausweichmanövers stießen beide Fahrzeuge zusammen. Der 59-jährige Fahrer des VW-Caddy aus Güs trow wurde schwer verletzt. Im Bus befanden sich keine Fahrgäste. Der Busfahrer blieb unverletzt. Am Bus und am Caddy entstand ein Schaden von jeweils 5000 Euro. Außerdem saß am Donnerstagnachmittag ein Bus bei Gnemern fest.

Auch hier war eine nicht geräumte Straße der Grund. So sieht es jedenfalls die Omnibus GmbH. Einsatzleiter Walter Lestin: "Gerade die Straße Diekhof-Knegendorf bereitet immer wieder Probleme. Das war Donnerstag nicht das erste Mal." Ansonsten waren für die OVG-Busfahrer, die bei jedem Wetter unterwegs sein müssen, die Straßen in Ordnung.

Aber ohne Stopps und Ausfälle ging es trotzdem nicht ab. So sorgte gestern zwischen 5 und 7.30 Uhr eine defekte Schranke am Bahnübergang Lüssow dafür, dass drei Busse nicht vor und zurück fahren konnten. Die Fahrgäste kamen alle zu spät an ihr Ziel, mussten allerdings in den Bussen wenigstens nicht frieren.

Auch wenn die Busfahrer mit dem Zustand der Straßen zufrieden waren, traf das gestern ganz bestimmt nicht für die Hafenstraße in Güstrow zu. Sieben Auffahrunfälle ereigneten sich fast im Minutentakt. Für Siegfried Zeden, der dort ein Haus hat, eine Unverschämtheit, dass eine städtische Straße nicht ordnungsgemäß gestreut war. Kritik kam auch von der Polizei. Dann müsse Veolia als verantwortlicher Betrieb anders reagieren, hieß es. Veolia konnte mit ihren Fahrzeugen mit Schiebeschild wegen der parkenden Fahrzeuge nicht durch durch die Straße fahren. So wurde Salz gestreut. Das förderte auf der Pflasterstraße aber die Glätte. Kommentar eines Polizisten: "Dann muss man auch mal zu Schaufel und zu Kies greifen." Insgesamt ereigneten sich gestern in Güstrow 14 Unfälle. Verletzt wurde keiner.

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