Der heisse Drath : Autos bleiben im Matsch stecken

Unbefestigter Weg und Buckelpiste: Der Fährhausweg am Inselseekanal in Güstrow ist nur schwer befahrbar.
Unbefestigter Weg und Buckelpiste: Der Fährhausweg am Inselseekanal in Güstrow ist nur schwer befahrbar.

SVZ-Leser Günther Köhn fordert Ausbesserung des Fährhauswegs am Inselsee in Güstrow - Stadt verspricht kurzfristige Hilfe

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03. August 2015, 03:03 Uhr

Mit dem Auto ist es nahezu unmöglich, den Ritt durch den Matsch im Güstrower Fährhausweg am Inselseekanal unbeschadet zu überstehen. Tiefe Schlaglöcher, Bodenwellen und alles gefüllt mit reichlich Wasser. Anwohner Günther Köhn regt sich über diesen Zustand auf. „Ich habe schon bei der Stadt nachgefragt. Die wollten sich kümmern, aber passiert ist nichts“, sagt der SVZ-Leser. Gemeinsam mit anderen Anwohnern fordert er, dass der Fährhausweg wieder vernünftig hergestellt wird. „So wie auch der Barlachweg“, sagt Köhn. Dabei ginge es nicht um einen grundhaften Ausbau, sondern lediglich um eine Begradigung der Fahrbahn und um ein Auffüllen der zahlreichen Schlaglöcher.

SVZ hakte nach: Jane Weber kennt die Probleme im Fährhausweg. Die Leiterin des Güstrower Stadtentwicklungsamtes kennt alle Straßen in der Barlachstadt und ihren jeweiligen Zustand. „Gerade wenn es länger geregnet hat, sieht es natürlich schlimm aus“, gibt sie mit Blick auf den Fährhausweg zu. Besonders in diesem Bereich, in unmittelbarer Nähe des Inselsees, gebe es zudem einen hohen Grundwasserpegel. Das sei grundsätzlich schon problematisch, vor allem bei unbefestigten Wegen. Allerdings: „Wir haben den Weg schon im Juni geschoben, also begradigt und angewalzt“, sagt Jane Weber. Das falle unter die jährliche Grundreparatur, welche die Stadt immer leiste. Mittel für den Ausbau des Fährhauswegs sollen zudem in den Doppelhaushalt 2016/17 der Stadt Güstrow eingestellt werden, kündigt sie an. Ein grundhafter Ausbau werde dann aber noch einige Zeit auf sich warten lassen.

Doch Jane Weber versprach aufgrund der SVZ-Nachfrage auch kurzfristige Hilfe für die Anwohner des Fährhauswegs. „Wir wollen uns den Weg zeitnah noch einmal angucken und entscheiden, was wir schnell mit eigenen Mitteln ausbessern können. Dann geht sofort ein Auftrag an den Baubetriebshof raus“, sagt Jane Weber.

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